Diese EM-Freuden können teuer werden

Alles was verboten ist: unangeschnallt, heraus lehnen, Fahne raus halten.
Alles was verboten ist: unangeschnallt, heraus lehnen, Fahne raus halten. © Tagblatt/Hannes Thalmann
Feiern ist in Ordnung – aber bitte nicht zu ausgelassen. Die St.Galler Kantonspolizei büsst Fussballfans, die fahnenschwenkend in überfüllten Autos unterwegs sind. “Bei Fragen der Sicherheit gilt Nulltoleranz”, teilt sie mit.

Das EM-Spiel ist vorbei und augenblicklich fahren die ersten Sieger-Fans in ihren Autos los, ziehen hupend und fahnenschwenkend ihre Runden durch die Dorf- oder Stadtzentren. Wer sich aber dabei erwischen lässt, kann unter Umständen saftige Bussen kassieren: Überfüllte Autos, keine Sicherheitsgurte, unkorrekt gesicherte Kinder sind Vergehen, die von der Polizei auch während der grossen Euro-Freude geahndet werden. Auch bei Fahnenschwenkern aus Autos oder Fans, die auf dem Auto sitzen, kennt die Polizei kein Pardon.

Eine Stunde Lärm erlaubt

Etwas toleranter zeigen sich die Ordnungshüter, was den Lärm angeht. “Laut gefeiert werden darf bis eine Stunde nach Spielende, maximal jedoch bis Mitternacht”, teilt die Kapo mit. Aber danach ist Schluss: Kein Hupen, keine laute Musik oder sonstige Nachtruhestörungen. Auch Sachbeschädigungen jeglicher Art werden genau wie Körperverletzungen oder Tätlichkeiten wie üblich geahndet. “Dies ist zu keiner Zeit tolerier- oder entschuldbar.”

Appell für Rücksicht

“Die Kantonspolizei St.Gallen ist im Kleinen tolerant und im Grossen konsequent”, heisst es in einer Mitteilung. ” Wir appellieren deshalb an die Vernunft der Feiernden und bitten, Rücksicht zu nehmen – beispielsweise auf Personen, die im Schichtdienst arbeiten und auf ihren Schlaf angewiesen sind.”

(agm)


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