“Dschungelcamp ist nicht Untergang des Abendlands”

Der Regisseur Dieter Wedel ("Der grosse Bellheim") findet, auch ältere Semester wie der vorzeitig ausgestiegene Gunter Gabriel (Bild) sollen im Dschungelcamp mitmachen dürfen - wenn sie für 100'000 Euro ihre Gesundheit aufs Spiel setzen wollen (Archiv).
Der Regisseur Dieter Wedel ("Der grosse Bellheim") findet, auch ältere Semester wie der vorzeitig ausgestiegene Gunter Gabriel (Bild) sollen im Dschungelcamp mitmachen dürfen - wenn sie für 100'000 Euro ihre Gesundheit aufs Spiel setzen wollen (Archiv). © /AP DAPD NY/Jens Schlueter
Regisseur Dieter Wedel fühlt sich vom RTL-Dschungelcamp gut unterhalten. “Es ist nicht der Sonnenaufgang des Abendlands. Aber auch nicht der Untergang. Ich habe schon viel langweiligere und blödere Shows gesehen als dieses improvisierte Theater”, sagt er.

Der Regisseur von modernen Klassikern wie “Der grosse Bellheim” oder “Der Schattenmann” würde keinen der mehr oder minder prominenten Kandidaten für seine Teilnahme an der Unterhaltungsshow verurteilen, auch nicht ältere Stars wie Gunter Gabriel oder Rolf Zacher – beide wie er selber über 70. “Man muss Menschen zubilligen, dass sie das selbst entscheiden, ob sie für 100’000 Euro in den Dschungel gehen und ihre Gesundheit riskieren.”

Die wahren Stars seien nicht die Kandidaten, sondern die witzigen Autoren und diejenigen, die das Rohmaterial zusammenschneiden, so der Filmemacher gegenüber der “Bunten”. Die Dschungel-Show “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” lockt täglich rund sieben Millionen Menschen vor den Fernseher. Die aktuelle Staffel endet an diesem Samstag.

(SDA)


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