Dölf Früh kann FCSG nicht verkaufen

Die FCSG-Leitung um Dölf Früh (links) dementiert die Gerüchte um einen Verkauf (Archiv).
Die FCSG-Leitung um Dölf Früh (links) dementiert die Gerüchte um einen Verkauf (Archiv). © KEYSTONE/Gian Ehrenzeller
Es war ein Gerücht, dass hohe Wellen schlug. Der FC Sion Präsident Christian Constantin behauptete in einem Interview, der FC St.Gallen-Präsident Dölf Früh wolle den Club verkaufen. Alles Unsinn, sagte der Club. Ein Verkauf sei gar nicht möglich. Es ist nicht das erste Mal, dass Constantin Verkaufsgerüchte in die Welt setzt.

«Wir haben gelacht», sagt der FCSG-Mediensprecher Daniel Last, «es ist einfach nur dumm.» Ein Verkauf sei faktisch gar nicht möglich. Dölf Früh besitzt keine Aktienmehrheit beim FC St.Gallen. Für einen Verkauf bräuchte er die Zustimmung vieler Aktionäre. 59 Prozent des FC St.Gallens gehören Tausenden von Kleinaktionären.

Christian Constantin sprach im Interview mit der «Sonntagszeitung» davon, dass Dölf Früh den Club für 20 Millionen Franken verkaufen will. «Es ist nicht das erste Mal, dass Constantin Gerüchte in die Welt setzt», sagt Daniel Last. Bereits vor einem wichtigen Spiel gegen Basel hätte Constantin behauptet, Basel wolle verkaufen. Was auch damals völliger Unsinn gewesen sei. «Wir waren nicht überrascht, als wir vom Verkaufsgerücht hörten. Vielleicht hat er es gesagt, weil wir am Wochenende gegen Sion spielen.»

(red.)


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