Dokfilm mit intimem Material über Madonnas Anfänge geplant

Der frühere Musiker und heutige Regisseur Dan Gilroy - hier mit seiner Frau René Russo - hat für einen Dokfilm Materialien zur Verfügung gestellt, die er ab 1979 während seiner Beziehung mit Madonna gesammelt hat. (Archivbild)
Der frühere Musiker und heutige Regisseur Dan Gilroy - hier mit seiner Frau René Russo - hat für einen Dokfilm Materialien zur Verfügung gestellt, die er ab 1979 während seiner Beziehung mit Madonna gesammelt hat. (Archivbild) © KEYSTONE/WALTER BIERI
Ein “intimer” Dokfilm über Madonnas musikalische Anfänge Ende der 70er Jahre soll 2017 in die Kinos kommen. Er basiert auf Bild-, Ton- und Briefmaterial, das Madonnas damaliger Freund und Bandkollege Dan Gilroy zur Verfügung stellte. Bettgeflüster inklusive.

Allzu brisant dürfte der Film nicht werden. Madonna hat das Projekt des Regisseurs Guy Guido gemäss “New York Post” zwar nicht autorisiert, aber der Filmemacher wird sich wohl hüten, dem heutigen Megastar an den Karren zu fahren.

Ein 20-minütiges “Bettgeflüster” beispielsweise, das Gilroy auf Band aufgenommen hat, münde in eine philosophische Diskussion, sagte der Regisseur der “Post”. Und die zitierten Briefe von Madonna reichten von “süssen kleinen Zettelchen”, die sie in der gemeinsamen Wohnung, einer verlassenen Synagoge in Queens, zurückliess bis zu “sehr poetischen Liebesbriefen”.

Der Film “Emmy and the Breakfast Club” (Breakfast Club war Madonnas und Gilroys damalige Band) enthält neben Interviews auch nachgestellte Spielszenen. Jamie Auld spielt die damals noch schwarzhaarige Sängerin und Schlagzeugerin Madonna.

(SDA)


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