Doku über Wikileaks-Gründer feiert Premiere in Cannes

Für "Citizenfour" wurde US-Regisseurin Laura Poitras (Mitte) mit dem Oscar ausgezeichnet: Heute präsentierte sie in Cannes ihren neuen Film "Risk". (Archiv)
Für "Citizenfour" wurde US-Regisseurin Laura Poitras (Mitte) mit dem Oscar ausgezeichnet: Heute präsentierte sie in Cannes ihren neuen Film "Risk". (Archiv) © Keystone/AP Invision/JORDAN STRAUSS
Regisseurin Laura Poitras, die für die Doku “Citizenfour” über Edward Snowden einen Oscar gewann, hat nun einen Film über Wikileaks-Gründer Julian Assange gedreht. “Risk” wurde am Donnerstag erstmals beim Filmfestival Cannes gezeigt.

“Ich unterstützte die Arbeit von Wikileaks sehr”, sagte die US-Amerikanerin Poitras nach einer ersten Vorführung in der Nebenreihe Directors’ Fortnight. “Ich mache mir grosse Sorgen, wie die USA sich international verhalten.”

Wirklich Neues zeigt der Film zwar nicht, er gibt aber einen Einblick in Assanges Arbeit seit 2011. Wikileaks hatte geheime US-Militärdokumente veröffentlicht. In “Risk” ist der 44-jährige Australier auch in der ecuadorianischen Botschaft in London zu sehen, wo er seit mehreren Jahren lebt, um sich einem schwedischen Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen zu entziehen.

(SDA)


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