Doppelsieg der Französinnen beim 17. Rang von Selina Gasparin

Marie Dorin-Habert wird auch vom norwegischen Publikum angefeuert
Marie Dorin-Habert wird auch vom norwegischen Publikum angefeuert © KEYSTONE/AP NTB scanpix/HAKON MOSVOLD LARSEN
Marie Dorin-Habert und Anais Bescond sorgen an den Biathlon-WM in Oslo im Einzel für einen Doppelsieg der Französinnen. Selina Gasparin wird 17.

Im Einzel über 15 km mit 600 m Höhendifferenz und vier Schiessen verwiesen die beiden Französinnen mit je einem Fehlschuss die Deutsche Laura Dahlmeier, die zwei Scheiben verfehlte, auf Rang 3. Die Weltcup-Leaderin Gabriela Soukalova wurde nach zwei Fehlschüssen Fünfte. Auch Selina Gasparin erhielt zwei Strafminuten aufgebrummt. Die Olympia-Zweite von Sotschi reihte sich an Position 17 ein. Aita Gasparin (63.), Lena Häcki (67.) und Irene Cadurisch (73.) gelang der Wettkampf nicht nach Wunsch.

Das Einzel gilt als schiesslastige Disziplin, denn für einen Fehler wird eine Minute zur Laufzeit addiert. Eine Strafrunde in den anderen Disziplinen kostet nur 25 Sekunden.

Dorin-Habert, die im Herbst 2014 Mutter geworden war, hatte bereits vor einem Jahr für Furore gesorgt, als sie bei ihrer Rückkehr an den WM in Kontiolahti gleich Gold im Sprint und in der Verfolgung gewann. Auch an den Titelkämpfen in Oslo ist die 29-Jährige erfolgreich unterwegs: Gold mit der Mixed-Staffel, Silber im Sprint, Bronze in der Verfolgung und nun wieder Gold im Einzel. Die Französin tourt wie Selina Gasparin mit ihrer Tochter durch den Winter. Die Betreuung übernimmt jeweils ihr Ehemann.

Frankreich ist die dominierende Nation in Norwegen: Mit 4mal Gold, 2mal Silber und 1mal Bronze führt die Grande Nation den Medaillenspiegel klar an. Der Dominator Martin Fourcade steht am Donnerstag im Einsatz. Das fünfte Gold scheint bereit zu liegen.

(SDA)


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