Do’s and don’ts fürs OpenAir

Von Lara Abderhalden
So kann man sich sehen lassen.
So kann man sich sehen lassen. © KEYSTONE/Ennio Leanza
Was ziehe ich an? Was ist in und was ist out? Muss ich die Gummistiefel “montieren”? Fragen über Fragen beschäftigen die Festivalbesucher ein paar Tage bevor es im Sittertobel mit dem OpenAir St.Gallen losgeht. Hier ein paar Styling-Tipps.

Erstens und ganz wichtig: Das OpenAir St.Gallen ist nicht die New York Fashion Week. Lasst Gucci, Armani und Hugo Boss zuhause. Am Openair gilt: bequem, freizügig mit einem Hauch Stil.

Do’s

1. Flower Power

Ganz gross und ein Must-have für alle weiblichen Gäste sind nach wie vor Blumenketten. Wo sonst als an einem Openair kann man diese tragen?

Keystone

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2. Ein Hut tut gut

Hüte gehen immer! Sie schützen uns nicht nur vor Sonne und Regen, sondern sehen auch sexy aus. Ob Strohhut oder Käppi, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Keystone

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3. Ballerinas oder Sneakers

Lasst die Stöckelschuhe zuhause. Männer packt keine Lederschuhe ein. Auch Flip-Flops eignen sich nur bei 100 Prozent Sonnenschein-Garantie und die gibt es am Openair St.Gallen wohl nie. Ballerinas oder Sneakers halten den gröbsten Schlamm auf, sind bequem und leicht. Ist es einmal zu heiss, kann man immer noch barfuss durchs Openair kurven.

KEYSTONE/Walter Bieri

KEYSTONE/Walter Bieri

4. Der Regen ist auch ein Segen

Wir sind es uns ja mittlerweile gewöhnt: Am OpenAir St.Gallen kommt immer irgendwann der Regen. Auch wenn es dieses Jahr nur fünf Minuten schifft, wollen wir gewappnet sein. Eine Regen-Pelerine sieht zwar schlecht aus, aber es trägt sie jeder. In diesem Meer farbiger Hippie-Gschpängstli fällt ein bunter Vogel auch nicht mehr auf.

KEYSTONE/Ennio Leanza

KEYSTONE/Ennio Leanza

5. Bubble Beats

Das wohl schönste Accessoire für Mann und Frau sind Seifenblasen und Wasserpistolen. Die Blasen sehen auf den Fotos nicht nur wunderschön aus, sondern halten auch frisch. Wasserpistolen eignen sich sagenhaft zum Nerven anderer Festivalbesucher – dann nämlich, wenn aus dem Hinterhalt geschossen wird. Go for it!

Keystone

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Don’ts

1. Farbige Sonnenbrillen

Ja, sie werden überall verteilt, aber dass heisst noch lange nicht, dass sie jeder tragen kann. Die Ray-Ban im roten Kleid ist out, genauso die weisse Milka-Brille.

 

KEYSTONE/Ennio Leanza

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2. Bodys, enge Bodys

Da ist es 40 Grad warm an der Sonne und die Openairler rennen mit Ganzkörperanzügen durch die Landschaft – bitte nicht. Lasst die Einteiler zuhause. Die Zeit der Bodys ist spätestens seit dem Säuglingsalter vorbei. Ihr seid keine Windelträger mehr und braucht deshalb auch keine neonfarbigen Anzüge.

KEYSTONE/Valentin Flauraud

KEYSTONE/Valentin Flauraud

3. Die Qual, der Schal

Einen Schal trägt man im Winter, aber sicher nicht Ende Juli an einem Openair. Sie sind nicht nur ein Erotikkiller, sondern auch absolut überflüssig. Höchstens als Schlafunterlage werden sie akzeptiert. Ansonsten lasst euren Leoparden zuhause.

KEYSTONE/Ennio Leanza

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4. Unsmarte Phones

Ja, nach dem Openair ist vor dem Openair und Filme und Fotos erinnern an die schöne Zeit im Sittertobel, aber geniesst den Moment! Smartphones während der Konzerte und des Festivals sterilisieren die Spontanität. Die Erinnerungen im Kopf und im Herzen sind die, die zählen. Ausserdem sind Selfiesticks verboten und dann sind Selfies doch eh nur halb so cool.

KEYSTONE/Peter Klaunzer

KEYSTONE/Peter Klaunzer

5. Schwimmringe

Der natürliche Schwimmgürtel um die Hüfte oder den Bauch reicht doch vollkommen aus. Sperrige Gummiringe verhindern nur Nähe und sehen noch dazu nicht besonders sexy aus. Lasst Meister Gummiente und King Krokodil in Frieden in eurem Schrank ruhen.

KEYSTONE/Gian Ehrenzeller

KEYSTONE/Gian Ehrenzeller

Und wenn alle Kleidertipps nicht mehr helfen:

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