Dreharbeiten in Fukushima brachten Doris Dörrie an ihre Grenzen

Mutig: Filmemacherin Doris Dörrie setzte sich und ihr Filmteam der Strahlenbelastung in Fukushima aus (Archiv)
Mutig: Filmemacherin Doris Dörrie setzte sich und ihr Filmteam der Strahlenbelastung in Fukushima aus (Archiv) © /EPA DPA/MICHAEL KAPPELER
Filmemacherin Doris Dörrie hat sich während der Dreharbeiten im japanischen Fukushima grosse Sorgen um ihr Filmteam gemacht. “Staub und Dreck wirbelten wochenlang durch die Luft. Wir hatten Angst. Mit Dosimetern haben wir immer wieder die Strahlenbelastung gemessen.

Im Atomkraftwerk Fukushima war es im März 2011 zu Kernschmelzen gekommen. Die deutsche Regisseurin und Autorin Dörrie schildert in ihrem Schwarz-Weiss-Drama “Grüsse aus Fukushima” die Verzweiflung nach dem Unglück.

Die Debatte über die Folgen lassen Dörries Eindrücken zufolge in Japan aber mittlerweile nach: “Im privaten Gespräch bekennen sich viele zu ihrer Wut, Frustration, auch Angst. Aber öffentlich hat sich nichts geändert”, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

(SDA)


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