Drei Tage Güselparadies

Von Samstag bis Dienstag war der Vorplatz der Shopping Arena voller Becher und Abfall.
Von Samstag bis Dienstag war der Vorplatz der Shopping Arena voller Becher und Abfall. © Leserreporter
Wer über Pfingsten die Shopping Arena passierte, sah hunderte Becher und ein grosses Chaos rund um die Arena. Die Reinigung wurde erst am Dienstag durchgeführt. Die Verantwortlichen wollen das in Zukunft verbessern.

Nach dem Match am Samstag spendierte der FC St.Gallen seinen Fans Essen und Getränke. Was am Sonntag davon übrig blieb, war ein Kater und ein Riesenhaufen Abfall. Während der Kater sich im Laufe des Sonntags wieder verzog, blieb der Müll bei der Shopping Arena bis am Dienstag liegen.

«Was für eine Schweinerei»

Ein Leserreporter hat sich daraufhin bei FM1Today gemeldet. «Was für eine verdammte Schweinerei! 48 Stunden nach dem Spiel sieht der Vorplatz so aus. Was soll man da noch sagen?», schreibt Hampi. Tatsächlich wurden sowohl der Kybunpark, als auch der Vorplatz rund um die Shopping Arena nach dem Samstagsspiel erst am Dienstagmorgen gereinigt, wie Angelo Campanelli, Bereichsleiter Shopping Arena der ISS Reinigung St.Gallen, bestätigt. «Normalerweise reinigen wir den Platz nach einem Samstagsspiel jeweils am Sonntag. Da dieses Mal aber Pfingsten war, haben wir die Reinigung auf den Dienstag angesetzt.»

Am Dienstagmorgen wurde in der Shopping Arena aufgeräumt. (Bild: Leserreporter)

«Müssen wir nächstes Mal besser absprechen»

Der FC St.Gallen veranstaltete nach dem Samstagsspiel eine kleine Feier auf dem Gelände, an der die Matchbesucher Bier und Wurst erhielten. Dass nach dem Spiel am Samstagabend Freibier ausgeschenkt wird, war der zuständigen Reinigungsfirma ISS Reinigung St.Gallen nicht klar. «Durch das zusätzliche Fest entstand deutlich mehr Abfall als bei einem normalen Spiel. Als ich heute Morgen auf den Platz kam, bin ich selbst erschrocken», sagt Angelo Campanelli. Man habe aber reagiert, bis zum Vormittag war die Reinigung abgeschlossen. «Wir wollen uns in Zukunft besser absprechen, dass so etwas nicht mehr passiert.»

Der FC St.Gallen war am Dienstag für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

(enf)


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