Ebay-Gründer will Blog Gawker im Streit mit Hulk Hogan unterstützen

Hulk Hogan letzten Mittwoch bei dem Gerichtstermin, bei dem sein Anspruch auf 140 Millionen Dollar von Gawker bestätigt wurde. Nachdem schon Hogan von einem Milliardär unterstützt wurde, schlägt sich jetzt ein anderer auf die Seite von Gawker. (Archivbild)
Hulk Hogan letzten Mittwoch bei dem Gerichtstermin, bei dem sein Anspruch auf 140 Millionen Dollar von Gawker bestätigt wurde. Nachdem schon Hogan von einem Milliardär unterstützt wurde, schlägt sich jetzt ein anderer auf die Seite von Gawker. (Archivbild) © KEYSTONE/AP Pool The Tampa Bay Times/SCOTT KEELER
In den schlagzeilenträchtigen Rechtsstreit zwischen dem Wrestler Hulk Hogan und dem Blog-Netzwerk Gawker hat sich ein weiterer Technologie-Milliardär eingeschaltet. Ebay-Gründer Pierre Omidyar will Unterstützung aus der Medienbranche für “Gawker” zusammentrommeln.

Das Blog-Netzwerk ist wegen der von Silicon-Valley-Milliardär Peter Thiel unterstützten Klage von Hogan in seiner Existenz bedroht. Hogan hatte wegen der Veröffentlichung von Fragmenten aus einem Sex-Video 140 Millionen Dollar von Geschworenen zugesprochen bekommen. Die Summe könnte “Gawker” aus dem Geschäft drängen oder zum Verkauf zwingen.

Vergangene Woche wurde bekannt, dass Thiel die Anwaltskosten von Hogan finanziert hatte. Das “Gawker”-Blog “Valleywag” hatte 2007 von Thiels Homosexualität berichtet, als dies nur einem kleineren Kreis bekannt gewesen war.

Der 48-jährige Omidyar wurde mit dem Börsengang von Ebay 1998 zum Milliardär. Er gründete die Medienfirma First Look nach den Enthüllungen von Edward Snowden über die ausufernde Überwachung durch amerikanische und britische Geheimdienste. Zu First Look gehört die Website “The Intercept”, bei der Journalisten um Glenn Greenwald die von Snowden mitgenommenen Papiere des US-Abhördienstes NSA auswerten.

(SDA)


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