SCB im Dauertief, Davos siegreich, Kantersieg für Langnau

Gerangel um den Puck: Löwe Mathias Seger (links) gegen den Davoser Marco Forrer
Gerangel um den Puck: Löwe Mathias Seger (links) gegen den Davoser Marco Forrer © KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Davos schlägt die ZSC Lions. Derweil wird es für SCB-Trainer Boucher allmählich eng. Die komplette Zusammenfassung der NLA-Vollrunde am Dienstagabend.

Severin Blindenbacher brachte die ZSC Lions nach 36 Minuten mit seinem erst zweiten Saisontor 2:1 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt schienen die Zürcher in der Neuauflage des letzten Playoff-Finals auf dem Weg zum Sieg. Die Lions hatten die Partie scheinbar im Griff, obwohl das Team von Marc Crawford nicht sonderlich überzeugte. Dann entglitt den ZSC Lions die Kontrolle: Dick Axelsson glich 92 Sekunden nach der Zürcher Führung bereits wieder aus. Und mit dem ersten Angriff im Schlussabschnitt riss der HC Davos dank eines Goals von Marc Wieser die Führung bereits wieder an sich.

Das Team von Arno Del Curto glänzte gegen die ZSC Lions mit einer beeindruckenden Effizienz. Für die vier Tore benötigten die Davoser lediglich 15 Torschüsse. Die Angriffslinie mit Axelsson (2 Tore), Perttu Lindgren (3 Assists) und Marc Wieser (1 Tor, 1 Assist) erzielte die ersten drei Treffer. Dino Wieser stellte mit dem 4:2 127 Sekunden vor der Schlusssirene den Davoser Sieg sicher.

Damit gelang den Davosern die Reaktion auf das miserable letzte Wochenende, an dem Davos in Langnau (0:6) und im Heimspiel gegen Servette (2:4) zwei bittere Niederlagen kassiert hat. Gegenüber diesen Leistungen steigerte sich der HCD markant. Bei den ZSC Lions überzeugte nochmals der erst 19-jährige Pius Suter, der am Sonntag beim 5:3-Heimsieg gegen Zug den “Gamewinner” erzielt hatte. In Davos gelang Suter erneut ein Goal (das 1:1). Im Schlussabschnitt tat der formstarke Junior aber nicht mehr mit, wohl als Folge eines Zusammenpralls mit einem Davoser Akteur schon im ersten Abschnitt.

In der 4. Minute musste sich EVZ-Keeper Tobias Stephan erstmals nach 135:32 Minuten vor heimischem Publikum geschlagen geben; John Fritsche brachte die Gäste nach einer 2-1-Situation in Führung. Die Reaktion der Zuger liess aber nicht lange auf sich warten. Gut drei Minuten später bediente Liga-Topskorer Pierre-Marc Bouchard den vor dem Tor stehenden Dominic Lammer, der trotz Bedrängnis zum 1:1 einschoss. In der 10. Minute nutzten die Zentralschweizer das erste Powerplay zum 2:1. Und wie: Am Ende einer schönen Kombination musste Josh Holden den Puck nur noch über die Linie drücken. Der Querpass war von Bouchard gekommen, der nun bereits 28 Skorerpunkte (acht Tore) auf dem Konto hat.

SCB steckt tief in der Krise

Der Druck auf den SC Bern und dessen Trainer Guy Boucher nimmt weiter zu. Beim 3:6 in Lugano verliert der SCB zum fünften Mal in den letzten sechs Spielen. Von einem Zwischentief kann beim SCB mittlerweile nicht mehr gesprochen werden. Die Mannschaft wirkte auch in Lugano total verunsichert.

Zwar hielten die Berner optisch einigermassen mit, defensiv leisteten sie sich aber erneut zu viele Aussetzer. Erst als Lugano nach Spielmitte entscheidend mit 4:0 in Führung ging, fand Bouchers Mannschaft einigermassen ins Spiel. Auch wenn noch etwas Resultatkosmetik gelang, für eine Aufholjagd war es zu spät.

Sinnbildlich für die Verunsicherung des SCB war das 3:0 für Lugano nach gut 26 Minuten. Die Berner verloren in der Vorwärtsbewegung den Puck, der 20-jährige Giovanni Morini stürmte solo auf den Berner Keeper Janick Schwendener zu und bezwang diesen im Stil eines Routiniers mit einem Schuss zwischen den Beinen hindurch. Während bei Bern fast nichts klappte, überzeugte Lugano mit Effizienz.

Morini, ein Italiener mit Schweizer Lizenz, erzielte fünfeinhalb Minuten danach gar noch seinen zweiten Treffer. In seinem 20. NLA-Spiel waren dies seine Tore zwei und drei. Bis zum Ende des zweiten Abschnitts verkürzte Bern durch die Verteidiger Justin Krueger (im Powerplay) und Eric Blum zwar noch auf 2:4, im letzten Drittel hatte Lugano das Geschehen aber wieder im Griff.

Vor einer Woche kündete Boucher seinen Abgang aus Bern per Ende Saison an. Seither verlor seine Mannschaft dreimal. Ob er die Spielzeit an der Bande des SCB beenden darf, erscheint immer fraglicher – zumal die Aufgaben für Bern nicht einfacher werden. Am Freitag ist Leader und Erzrivale Fribourg-Gottéron zu Gast in der PostFinance-Arena.

Lugano dagegen hat nun fünf seiner letzten sieben Partien gewonnen und kletterte in der Tabelle wieder über den Strich. Und zum dritten Mal in den letzten sieben Partien erzielte die hochgelobte Offensive der Tessiner sechs Tore.

 

Wieder ein Kantersieg für Langnau

Langnau war Biel in allen Belangen klar überlegen. Nach dem 2:0 (25.) durch Kim Lindemann, der seinen ersten Saisontreffer erzielte, fielen die Bieler komplett auseinander. Auch ein Timeout (nach dem 0:4) und ein Goaliewechsel (Lukas Meili für Simon Rytz nach dem 0:5) beim EHCB vermochte am einseitigen Spielgeschehen nichts zu ändern.

Innerhalb von gut zehn Minuten erhöhte das Team von Trainer Benoît Laporte mit vier weiteren Toren auf 6:0. Am Ende feierten die SCL Tigers den höchsten Sieg seit der Rückkehr in die NLA. Aus dem Langnauer Kollektiv ragten Anton Gustafsson mit einem Hattrick innerhalb von 3:46 Minuten und einem Assist im zweiten Drittel sowie Kevin Clark mit drei Zuspielen heraus.

Nur fünf Spieler benötigten seit Einführung der NLA-Playoffs in der Saison 1985/1986 weniger Zeit für drei Treffer als Gustafsson. Den schnellsten Hattrick erzielte Gian-Marco Crameri am 29. November 1994. Beim 6:5 des HC Davos in Biel benötigte der aktuelle Schweizer Frauen-Nationaltrainer nur 2:08 Minuten für seine drei Tore.

Der Sieg im Duell der “Kellerkinder” lässt die letztklassierten Emmentaler bis auf einen Punkt zu Biel (11.) aufschliessen. Fünf der letzten sechs Heimspiele gewannen die SCL Tigers, mehrere davon auf überzeugende Art und Weise. Weil sie aber auswärts in der ganzen Saison erst einmal siegten (5:2 in Biel) und insgesamt sieben der letzten zehn Partien verloren, sind sie dennoch im letzten Rang klassiert.

Die Bieler sind nach dem guten Saisonstart weit von ihrer Bestform entfernt. Seit der Klub seinen Trainer Kevin Schläpfer nicht zum Nationalteam ziehen liess, verloren die Seeländer von zehn Partien deren sieben. Nach Verlustpunkten – die SCL Tigers haben noch eine Partie weniger ausgetragen – hat Biel die Rote Laterne bereits übernommen.

Ambri mit zweitem Sieg in Folge

Ambri-Piotta kam gegen Lausanne zu einem komfortablen 4:1-Heimerfolg. Die Leventiner realisierten damit erst zum dritten Mal in der laufenden NLA-Saison zwei aufeinanderfolgende Siege. Für Ambri-Piotta steuerten Alexandre Giroux und Thibaut Monnet mit dem 1:0 beziehungsweise dem 2:1 ihr jeweils achtes Saisontor zum Erfolg bei. Beide Treffer bereitete Ambris PostFinance-Topskorer Inti Pestoni vor.

Captain Paolo Duca sorgte mit dem 3:1 und dem zweitem Powerplaytor der Leventiner für die Entscheidung (47.). Ambris 13. Stürmer Lukas Lhotak stellte 37 Sekunden später das Schlussresultat her.

Lausanne verzeichnete insgesamt mehr Schüsse (34:20) und auch mehr Spielanteile, doch Ambri erwies sich für einmal als sehr effizient. Zudem bot Keeper Sandro Zurkirchen einmal mehr eine überzeugende Leistung.

Vor zwei Jahren hatten die Leventiner letztmals so deutlich vor eigenem Publikum gegen Lausanne gewinnen können. Auch damals lautete das Verdikt 4:1.

 

Genf dank Doublette zum Erfolg

Die Genfer nahmen auf dem Weg zum sechsten Meisterschaftserfolg in Folge einen langen Anlauf. 38 Minuten lang fiel kein Tor. Dann gelangen Verteidiger Goran Bezina und dem kanadischen Stürmer Jim Slater innerhalb von 71 Sekunden das 1:0 und das 2:0. Beide Torschützen kamen frei und unbedrängt vor Goalie Martin Gerber (20 Paraden) zum Abschluss. Zwischen den beiden Genfer Goals scheiterte Klotens Amerikaner Chad Kolarik mit einem Solo an Servettes Goalie Robert Mayer (24 Paraden).

Kloten bemühte sich im Schlussabschnitt um eine Reaktion. Ein weiteres Genfer Goal durch einen Verteidiger (Jonathan Mercier) zum 3:0 stellte Servettes Sieg aber in der 45. Minute sicher.

Servette gewann gegen Kloten erstmals seit anderthalb Jahren wieder ein Heimspiel. Mit sechs Siegen hintereinander, darunter Erfolgen gegen die Spitzenteams ZSC Lions, Zug und Davos, verbesserte sich das Team von Chris McSorley weg vom Strich ins vorderste Mittelfeld. Kloten dagegen gewann nur eines seiner letzten sechs Spiele. Das Team von Sean Simpson vergab seine Chancen in Genf vor allem im ersten Abschnitt, in welchem die Flyers dominierten (11:7 Torschüsse) und dreimal erfolglos Powerplay spielen konnten.

 

Zug bezwingt Fribourg

Es war eine gefällige Partie, in der die Zuger insgesamt mehr vom Spiel hatten. Fribourg hielt aber gut dagegen und steckte auch nach dem zweiten Treffer von Lammer (45.) nicht auf. In der 48. Minute verkürzte Julien Sprunger mit dem Schlittschuh auf 2:3. Dabei jubelte er aber kaum, allerdings gaben die Schiedsrichter den Treffer trotz einer Kickbewegung. Sprunger hätte beinahe schon in der 29. Minute reüssiert, er traf aber nur den Pfosten. Die Gäste spielten zu diesem Zeitpunkt während 38 Sekunden in doppelter Überzahl. Am Ende konnte der EVZ über den neunten Sieg gegen Fribourg in den letzten elf Heimspielen jubeln.

Gottéron trat nur mit zwei Ausländern aus, da nach Greg Mauldin am Wochenende auch Marc-Antoine Pouliot mit einer Gehirnerschütterung auf unbestimmte Zeit ausgefallen war. Ein neuer ausländischer Stürmer soll noch in dieser Woche verpflichtet werden, und zwar nicht nur kurzfristig – Sportchef Christian Dubé studiert seit Sonntag diverse Dossiers.

Zug – Fribourg-Gottéron 3:2 (2:1, 0:0, 1:1)

6098 Zuschauer. – SR Dipietro/Kurmann, Kaderli/Mauron. – Tore: 4. Fritsche (Rivera) 0:1. 7. Lammer (Bouchard, Alatalo) 1:1. 10. Holden (Bouchard, Martschini/Ausschluss Schmutz) 2:1 45. Lammer (Holden) 3:1. 48. Sprunger (Ngoy) 3:2. – Strafen: je 2mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: Bouchard; Bykow.

Zug: Stephan; Schlumpf, Sondell; Morant, Alatalo; Ramholt, Grossmann; Erni, Stadler; Martschini, Holden, Suri; Bürgler, Peter, Schnyder; Lammer, Immonen, Bouchard; Zangger, Diem, Senteler.

Fribourg-Gottéron: Conz; Schilt, Ngoy; Rathgeb, Picard; Maret, Abplanalp; Mottet, Gardner, Plüss; Sprunger, Bykow, Salminen; Neukom, Schmutz, Vauclair; Fritsche, Rivera, Pivron.

Bemerkungen: Zug ohne Blaser (gesperrt) und Lüthi. Fribourg-Gottéron ohne Kamerzin, Loichat, Mauldin und Pouliot (alle verletzt). – 29. Pfostenschuss Sprunger. – Timeout Fribourg (60.). – Gottéron ab 59. ohne Goalie.

Davos – ZSC Lions 4:2 (1:0, 1:2, 2:0)

4445 Zuschauer. – SR Fischer/Wiegand, Kohler/Kovacs. – Tore: 10. Axelsson (Lindgren, Ambühl) 1:0. 23. Suter (Shannon) 1:1. 37. Blindenbacher (Trachsler, Schäppi) 1:2. 38. Axelsson (Lindgren, Marc Wieser) 2:2. 41. (40:48) Marc Wieser (Dino Wieser, Lindgren) 3:2. 58. Dino Wieser (Simion) 4:2. – Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Brejcak) gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. – PostFinance-Topskorer: Lindgren; Nilsson.

Davos: Genoni; Brejcak, Jung; Heldner, Forster; Schneeberger, Kindschi; Forrer, Paschoud; Sciaroni, Ambühl, Dino Wieser; Marc Wieser, Lindgren, Axelsson; Simion, Samuel Walser, Jörg; Ryser, Aeschlimann, Kessler.

ZSC Lions: Schlegel; Blindenbacher, Jonas Siegenthaler; Geering, Bergeron; Seger, Phil Baltisberger; Hächler; Jan Neuenschwander, Trachsler, Schäppi; Künzle, Shannon, Pius Suter; Ryan Keller, Denis Malgin, Roman Wick; Nilsson, Cunti, Foucault.

Bemerkungen: Davos ohne Corvi, Du Bois, Samuel Guerra, Paulsson, Sieber (alle verletzt) und Setoguchi (gesperrt), ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Patrik Bärtschi, Flüeler, Dan Fritsche, Herzog, Matthews und Daniel Schnyder (alle verletzt). Suter verletzt ausgeschieden (41.).

SCL Tigers – Biel 7:0 (1:0, 5:0, 1:0)

5945 Zuschauer. – SR Eichmann/Koch, Dumoulin/Tscherrig. – Tore: 7. Nüssli (DiDomenico) 1:0. 25. Kim Lindemann (Clark, Gustafsson) 2:0. 27. Tom Gerber (Albrecht, Koistinen) 3:0. 32. (31:24) Gustafsson (Clark) 4:0. 32. (31:41) Gustafsson (Bucher, Clark) 5:0. 36. Gustafsson (Nüssli/Ausschluss Joggi) 6:0. 46. Koistinen (DiDomenico/Ausschluss Wetzel) 7:0. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 4mal 2 Minuten gegen Biel. – PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Arlbrandt.

SCL Tigers: Ciaccio; Stettler, Koistinen; Weisskopf, Kim Lindemann; Zryd, Adrian Gerber; Ronchetti, Currit; Clark, Gustafsson, Bucher; Nüssli, DiDomenico, Olesz; Sandro Moggi, Claudio Moggi, Haberstich; Tom Gerber, Albrecht, Sven Lindemann.

Biel (31:41 Meili): Rytz; Huguenin, Maurer; Dave Sutter, Fey; Jecker, Wellinger; Joggi, Dufner; Stapleton, Macenauer, Rossi; Spylo, Tschantré, Arlbrandt; Daniel Steiner, Fabian Sutter, Herburger; Wetzel, Lüthi, Berthon.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Müller, Gossweiler, Lukas Haas, Murray, Bärtschi, Hecquefeuille, Schirjajew, Berger und Wyss, Biel ohne Nicholas Steiner, Olausson, Gaëtan Haas (alle verletzt) und Ehrensperger (überzählig). Pfostenschuss Nüssli (19.). Timeout Biel (31:24).

Genève-Servette – Kloten Flyers 3:1 (0:0, 2:0, 1:1)

5855 Zuschauer. – SR Clément/Massy, Fluri/Progin. – Tore: 39. (38:19) Bezina (Loeffel, Riat) 1:0. 40. (39:30) Slater (Jérémy Wick) 2:0. 45. Mercier (Riat) 3:0. 55. Erik Gustafsson (Praplan/Ausschluss Mercier) 3:1. – Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Kloten Flyers. – PostFinance-Topskorer: Loeffel; Bieber.

Genève-Servette: Robert Mayer; Jacquemet, Fransson; Loeffel, Mercier; Iglesias, Bezina; Chuard; Jérémy Wick, Slater, Rubin; D’Agostini, Romy, Simek; Riat, Lombardi, Rod; Douay, Kast, Roland Gerber; Pedretti.

Kloten Flyers: Martin Gerber; Frick, von Gunten; Back, Erik Gustafsson; Collenberg, Stoop; Harlacher, Schelling; Guggisberg, Santala, Hollenstein; Kolarik, Sheppard, Bieber; Leone, Obrist, Praplan; Romano Lemm, Liniger, Kellenberger.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Almond, Eliot Antonietti, Bays, Picard, Tom Pyatt, Traber und Vukovic, Kloten Flyers ohne Boltshauser, Casutt und Hasani (alle verletzt). Harlacher verletzt ausgeschieden (3./Knie).

Ambri-Piotta – Lausanne 4:1 (1:0, 1:1, 2:0)

4280 Zuschauer. – SR Prugger/Vinnerborg, Abegglen/Borga. – Tore: 12. Giroux (Pestoni) 1:0. 24. Pesonen (Hytönen, Walsky) 1:1. 37. Monnet (Pestoni/Ausschluss Gobbi, angezeigte Strafe) 2:1. 47. Duca (Ausschluss Genazzi) 3:1. 48. Lhotak (Nordlund, Fuchs) 4:1. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen Lausanne. – PostFinance-Topskorer: Pestoni; Danielsson.

Ambri-Piotta: Zurkirchen; Birbaum, Nordlund; Gautschi, Sven Berger; Trunz, Chavaillaz; Fora; Monnet, Emmerton, Bastl; Grassi, Hall, Lauper; Pestoni, Fuchs, Giroux; Duca, Kamber, Bianchi; Lhotak.

Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Genazzi, Lardi; Stalder, Trutmann; Jannik Fischer, Nodari; Walsky, Hytönen, Florian Conz; Louhivaara, Miéville, Pesonen; Danielsson, Froidevaux, Déruns; Benjamin Antonietti, Savary, Augsburger.

Bemerkungen: Ambri ohne Flückiger und Mäenpää (beide verletzt), Hamill (überzähliger Ausländer) sowie Stucki, Sidler und Zgraggen (alle überzählig), Lausanne ohne Simon Fischer, Herren und Rytz (alle verletzt). – 59:29 Timeout Lausanne, anschliessend ohne Torhüter.

Lugano – Bern 6:3 (1:0, 3:2, 2:1)

5236 Zuschauer. – SR Mollard/Stricker, Bürgi/Wüst. – Tore: 20. (19:20) Filppula (Vauclair, Klasen) 1:0. 23. Walker (Sannitz) 2:0. 27. Morini 3:0. 32. Morini (Bertaggia) 4:0. 35. Krueger (Roy/Ausschluss Brunner) 4:1. 40. (39:33) Blum (Roy, Conacher) 4:2. 41. (40:53) Ulmer (Klasen) 5:2. 42. (41:24) Smith (Bodenmann, Helbling) 5:3. 54. Hofmann (Sannitz) 6:3. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Bern. – PostFinance-Topskorer: Brunner; Conacher.

Lugano: Merzlikins; Furrer, Chiesa; Kparghai, Kienzle; Vauclair, Ulmer; Pettersson, Martensson, Reuille; Brunner, Filppula, Klasen; Hofmann, Sannitz, Walker; Fazzini, Morini, Bertaggia.

Bern: Schwendener; Gian-Andrea Randegger, Blum; Gerber, Jobin; Krueger, Helbling; Flurin Randegger, Dubois; Pascal Berger, Roy, Conacher; Alain Berger, Plüss, Moser; Bodenmann, Smith, Bergenheim; Müller, Luca Hischier, Reichert.

Bemerkungen: Lugano ohne Hirschi (krank) und Steinmann, Bern ohne Kreis, Scherwey, Kobasew, Ebbett, Bührer, Untersander und Rüfenacht (alle verletzt). Timeout Bern (24.).

(SI)


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