Ein Badeplatz fällt durch

Die Wasserqualität der Appenzeller Fliessgewässer ist grundsätzlich gut.
Die Wasserqualität der Appenzeller Fliessgewässer ist grundsätzlich gut. © PD
In appenzellischen Gewässern kann man grundsätzlich bedenkenlos baden. Nur bei einer Stelle raten die kantonalen Umweltämter davon ab.

Die Umweltämter von Inner- und Ausserrhoden haben die Wasserqualität an den wichtigsten Badeplätzen untersucht. In Ausserrhoden wurden laut Medienmitteilung Proben an der Urnäsch (Furt und Hundwilertobel), an der Sitter (Gmündentobel, Ganggelibrücke und List) sowie am Rotbach (Gmündentobel) entnommen. In Innerrhoden wurden folgende Badeplätze an Sitter und Wissbach untersucht: Plättli (Appenzell), Fuchsspringer, Lank und Glandenstein.

Bis auf eine Ausnahme ist die Wasserqualität gut. Einzig der Badeplatz Furt der Urnäsch ist durchgefallen. Dort ist laut den Umweltämtern eine gesundheitliche Beeinträchtigung möglich. Baden ist mit einem gesundheitlichen Risiko verbunden, es wird vom Baden abgeraten.

Ergebnisse der Badplatzuntersuchung 

Ausserrhoden

Urnäsch: Furt, Wasserqualität D
Urnäsch: Hundwilertobel, B
Sitter: List, B
Sitter: Gmündentobel, B
Sitter: Ganggelibrücke, Stein, B
Rotbach: Gmündentobel, B

Innerrhoden

Wissbach: Badeplatz Glandenstein, Weissbad, A
Sitter: Badeplatz Plättli, Appenzell, A
Sitter: Badeplatz Fuchsspringer, B
Sitter: Lank, B

A Ausgezeichnet: Eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch das Badewasser ist nicht zu erwarten.
B Gut: Eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch das Badewasser ist nicht zu erwarten.
C Ausreichend: Eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch das Badewasser ist nicht auszuschliessen. Empfehlungen: nicht tauchen, nach dem Baden gründlich duschen.
D Mangelhaft: Eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch das Badewasser ist möglich. Baden ist mit einem gesundheitlichen Risiko verbunden, es wird vom Baden abgeraten.

(red.)


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