Ein Drittel der Lernfahrer fällt durch die Führerscheinprüfung

Ein Drittel der angehenden Autolenker fällt in der praktischen Prüfung durch. (Symbolbild)
Ein Drittel der angehenden Autolenker fällt in der praktischen Prüfung durch. (Symbolbild) © KEYSTONE/GAETAN BALLY
Wer in der Schweiz das Auto- oder Töff-Billett machen will, benötigt im Schnitt anderthalb Anläufe. Etwas besser sieht die Erfolgsquote bei den Theorieprüfungen aus.

Von den knapp 138’000 Personen, die letztes Jahr zur praktischen Prüfung in der PW-Kategorie B antraten, reüssierten 92’000, wie die Vereinigung der Strassenverkehrsämter (asa) am Freitag mitteilte. Mit 67 Prozent lag die Erfolgsquote im Schwankungsbereich der Vorjahre. In der Kategorie Motorrad A/A1 ist die Entwicklung praktisch gleich.

Bei der Theorieprüfung fürs Fahren von Autos und Motorrädern stieg demgegenüber der Anteil der bestanden Tests zum zweiten Mal in Folge an – von 68 Prozent im Jahr 2013 auf 73 Prozent im vergangenen Jahr. Insgesamt absolvierten 2015 gut 136’000 Personen diese Basistheorieprüfung.

Von den übrigen Kategorien fällt die Erfolgsquote einzig bei der Zusatztheorieprüfung für angehende Lenker schwerer Motorwagen aus dem Rahmen. Sie beträgt nur 46 Prozent. Die asa begründet dies mit den hohen Anforderungen und der Tatsache, dass die Prüfung beliebig oft wiederholt werden kann.

Die praktische Prüfung für Lastwagen- und Carchauffeure wird von der Mehrheit der Teilnehmenden im ersten Anlauf bestanden. Die Erfolgsquote beträgt hier 82 bis 84 Prozent.

(SDA)


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