Ein geplatzter Reit-Traum

Am CSIO messen sich die weltbesten Reiter im Springen (Archivbild).
Am CSIO messen sich die weltbesten Reiter im Springen (Archivbild). © Tagblatt/Urs Bucher
Karin Hanselmann aus Oberriet gehört zu den besten Springreiterinnen der Ostschweiz. Trotz optimaler Leistungen darf sie nicht am CSIO in St.Gallen teilnehmen. Dabei sind Reiter dabei, die schlechter klassiert sind als sie. Die Kritik weist der verantwortliche Equipenchef zurück.

Es war immer ihr Traum, am grössten Springanlass der Region teilzunehmen. Nun ist dieser Traum geplatzt. Der Schweizer Equipenchef hat die Rheintalerin nicht aufgeboten. Für die Sportlerin unfassbar, denn einige Springreiter, die es ans Turnier geschafft haben, sind sogar schlechter klassiert als sie.

“Die Enttäuschung ist riesig, gerade, weil ich aus der Region bin”, sagt Hanselmann. Die Kritik geht an den Equipenchef der Schweizer Springreiter, Andy Kistler. Er entscheidet, wer am CSIO startet und wer nicht. “Ich schaute mir an, wer von den möglichen Reitern ein Springparcours über 1,60 Meter am besten meistern könnte. Und da fiel mein Entscheid auf andere, und nicht auf sie”, sagt Kistler. Es sei wie im Fussball: Der Equipenchef darf und muss diesen Entscheid fällen. “Manchmal macht er das auch aufgrund eines Bauchgefühls.”

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(red)


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