Ein Schulhaus in 180 Containern

Weil das Frauenfelder Schulhaus Auen umgebaut wird, findet der Unterricht für die 300 Oberstufenschüler seit Montag in 180 Containern statt – inklusive Heizung, Klimaanlage und WLAN.

Das Oberstufenschulhaus Auen wird nach fast 50 Jahren saniert. Unterricht haben die 300 Schülerinnen und Schüler während der anderthalb Jahre Bauzeit trotzdem – in 180 Containern auf drei Etagen.

«Es regnete in die Zimmer»

Der Umbau ist dringend nötig, wie Schulleiter Claudio Bernold gegenüber TVO sagt: «Es regnete rein, die Zimmer standen halb unter Wasser.» Im Sommer sei es heiss, im Winter kalt gewesen. Das Schulhaus entspreche nicht den modernen Standards – auch im Sicherheitsbereich.

«Habe es mir schlimmer vorgestellt»

Insgesamt kostet die Sanierung 47 Millionen Franken, wovon zwei Millionen in die Container fliessen. Die provisorischen Schulzimmer sind zwar kleiner und weniger hell – sie bieten aber alles, was es für den Unterricht braucht. «Ich habe es mir schlimmer vorgestellt», gesteht eine Schülerin. Es werde zwar schnell laut, dafür gebe es eine Heizung und eine Klimaanlage.

Lehrerin Vaksala Thambirajah findet das Provisorium «super». Sogar in einem Container finde man in der Schweiz alles Mögliche vor: Strom, WLAN und einen Beamer beispielsweise.

Im TVO-Beitrag siehst du, wie das Schulhaus Auen in Zukunft aussieht. Eindrücke von der «Züglete» erhältst du in der Bildergalerie.

(red.)


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