Ein St.Galler auf dem «SRF Meteo»-Dach

Mauro Hermann steht mit Moderatorin Sandra Boner auf dem SRF-Dach.
Mauro Hermann steht mit Moderatorin Sandra Boner auf dem SRF-Dach. © SRF/Miriam Künzli
Diese Woche gestalten rund 50 SRF-Zuschauerinnen und -Zuschauer das TV- und Radioprogramm mit. Mauro Hermann aus St.Gallen darf als einziger Publikumsmitarbeiter moderieren. 

«Eine gesunde Nervosität ist da», sagt der 22-jährige Mauro Hermann am Freitagnachmittag. Bis er auf dem SRF-Dach steht und «SRF Meteo» moderiert, dauert es nur noch wenige Stunden. «Etwas nervös zu sein, ist gar nicht so schlecht. So behält man den Respekt.» Es ist nicht verwunderlich, dass der ETH-Student aus St.Gallen etwas Bammel hat; schliesslich gehört «SRF Meteo» zu den beliebtesten Fernsehsendungen der Schweiz. «Und das Dach, auf welchem die Sendung gedreht wird, hat es in sich.»

«Hallo SRF»-Publikumsmitarbeiter Mauro will hoch hinaus und bringt frischen Wind in die Meteo-Redaktion!

#HalloSRF – www.srf.ch/hallosrf

Posted by SRF Schweizer Radio und Fernsehen on Donnerstag, 5. Oktober 2017

Langweiliger Altweibersommer

Mauro Hermann hat sich schon immer für Wetterphänomene interessiert, insbesondere der Schnee hat es ihm angetan. «Die heiteren Wetterbedingungen, sie momentan herrschen, finde ich eher langweilig.» Sein Vater habe ihn ermutigt, sich bei der SRF-Publikumswoche «Hallo SRF!» zu bewerben. «Auf das Ausfüllen des Online-Formulars folgte ein Kamera-Test», erklärt der junge Moderator das Vorgehen.

Diese drei Personen aus dem Publikum sind für «SRF Meteo» zuständig:

Dialekt ist nicht alles

Es sei schön, habe er die Verantwortlichen auch mit Ostschweizer Dialekt von sich überzeugen können. «Vielleicht wollen sie so eine Lücke schliessen», meint der 22-Jährige. Wobei: Mona Vetsch (unter anderem bekannt als ehemalige SRF3-Morgenmoderatorin) stamme ja auch aus der Region, und Matthias Hüppi («SRF Sport») sei gar im gleichen St.Galler Quartier, Rotmonten, aufgewachsen. «Der Dialekt kann also nicht das einzige Kriterium sein.»

«Werde die Arbeit vermissen»

Ob Mauro Hermann sich erhofft, dauerhaft «SRF Meteo» zu moderieren? «Zuerst beende ich meinen Master in Atmosphäre und Klima.» Das dauere noch ungefähr eineinhalb Jahre. «Es sind aber alle sehr sympathisch. Ich denke, ich werde meine Arbeit vermissen.»

Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF öffnet diese Woche die Türen zu den Redaktionen. Im Rahmen der Publikumswoche «Hallo SRF!» sind rund 50 Zuschauerinnen und Zuschauer zu Teilen für die verschiedenen Radio- und Fernsehprogramme zuständig. Laut SRF hatten sich knapp 1200 Personen beworben. Neben Mauro Hermann, der Redaktor und Moderator bei «SRF Meteo» ist, verstärkt ein weiterer Ostschweizer das SRF-Team: Der 38-jährige Christoph Huser aus Romanshorn fungiert als Autor und Sidekick bei «Deville».

(uli/lag)


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