Ein Student versetzt Genf ausser Atem

Ein Polizist am Flughafen Genf.
Ein Polizist am Flughafen Genf. © KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi
Ein Bombenalarm am Flughafen Genf gestern soll ein japanischer Student ausgelöst haben. Das behauptet der “Blick”. Der Student liess demnach seinen Koffer stehen, und danach gleich noch seinen Rucksack. Zweimal wurde ein Terminal abgeriegelt.

Eigentlich wollte der Student einfach nur seinen Flug in die Heimat umbuchen. Er sei zum Schalter gelaufen und habe den roten Koffer beim Kollegen gelassen, sagt er gegenüber “Blick“. Doch der ist kurzerhand weggelaufen, und der Koffer blieb alleine stehen.

Der japanische Student, der eigentlich nur nach Hause wollte.

Blick.ch

Die Sicherheitsbehörden des Flughafens reagierten schnell und schlossen den Terminal 3 wegen eines verdächtigen Gegenstandes. Der japanische Student bemerkte, dass sein Koffer der Grund für die Aufregung war. Er meldete sich bei einem Polizisten. So konnte die Sprengung des Koffers verhindert werden.

Kurze Zeit später wurde Terminal 1 abgeriegelt. Ein suspekter Gegenstand. Diesmal fand die Sprengung statt und ein Rucksack flog kurzerhand durch die Luft. Wer’s glaubt oder nicht, aber es war der Rucksack des japanischen Studenten. Er hatte den Rucksack aus Versehen liegen gelassen, als er bemerkt hatte, dass sein Koffer gesprengt werden soll.

Offenbar musste die Polizei den aufgebrachten Japaner beruhigen, weil der sich so über den kaputten Laptop aufgeregt hat, der zerschmettert auf dem Boden lag.

Der Student entschuldigte sich bei allen, die wegen ihm warten mussten. Als erstes musste er sich ein neues Ticket kaufen. Denn das war auch im Rucksack.

(red)


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