Todesfall führte zur Gründung der Lumineers

Traten 2013 am Openair St. Gallen auf: Wesley Schultz (links) und Jeremiah Fraites von The Lumineers. (Archivbild)
Traten 2013 am Openair St. Gallen auf: Wesley Schultz (links) und Jeremiah Fraites von The Lumineers. (Archivbild) © /KEYSTONE/ENNIO LEANZA
Am Freitag veröffentlichen The Lumineers ihr zweites Album. Die Erfolgsgeschichte der US-Band basiert auf einer Tragödie: Jeremiah Fraites und Wesley Schultz gründeten die Band nach dem Tod von Fraites Bruder, Schultz’ bestem Freund.

Fraites älterer Bruder starb an einer Überdosis. Den Verlust verarbeitete das Duo musikalisch, man trat im Raum New York auf und zog schliesslich aus Kostengründen nach Denver. Dort stiess die Cellistin und Pianistin Neyla Pekarek dazu, der Stil der Lumineers entwickelte sich in Richtung Folk und Americana.

The Lumineers schienen von Anfang an ein klares Ziel vor Augen gehabt zu haben. “Als wir nach Denver kamen, war dort jeder Musiker in gefühlt sieben Bands tätig”, erzählte Fraites der Nachrichtenagentur APA im Interview. “Aber wir wollten uns auf eine Band konzentrieren. Jammen und mit Freunden spielen oder Nebenprojekte zu haben, das ist ganz cool, aber nichts für uns.”

Das Debüt “The Lumineers” verkaufte sich in einer krisengeschüttelten Musikbranche drei Millionen Mal, die Single “Ho Hey” schaffte es auf Platz zwei der US-Charts. The Lumineers sind im Juli am Gurtenfestival in Bern zu sehen.

(SDA)


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