«Ein Vernunftsentscheid» in Altstätten

Gemeindepräsident Ruedi Mattle hat sich im Vorfeld der Abstimmung für das neue Bundesasylzentrum in Altstätten eingesetzt.
Gemeindepräsident Ruedi Mattle hat sich im Vorfeld der Abstimmung für das neue Bundesasylzentrum in Altstätten eingesetzt. © zvg
Der Altstätter Gemeindepräsident Ruedi Mattle ist erleichtert über das Abstimmungsergebnis. In Altstätten kann der Bund ein neues Bundes-Asylzentrum bauen. Die Stimmberechtigten stimmten am Sonntag der Teilzonenplanänderung und dem Landverkauf zu.

«Ich bin tatsächlich erleichtert, dass die Abstimmung positiv ausgegangen ist», sagt Ruedi Mattle gegenüber Radio FM1. 65 Prozent der Stimmbevölkerung hatten den Vorlagen zugestimmt. Die Gemeinde kann nun die Parzelle beim Regionalgefängnis für 6 Millionen Franken verkaufen.

Hitziger Abstimmungskampf

Der Abstimmungskampf war im Vorfeld hitzig gewesen. «Der Ausgang war schwierig vorauszusagen», sagt Mattle. Die Stimmbeteilligung lag bei gut 48 Prozent. Im Vorfeld hatte die Gemeinde Alstätten auf eine transparente Kommunikation der Vorlage Wert gelegt. Das Interesse in der Bevölkerung und der Presse war gross.

Bis spätestens 2022 fertig gebaut

«Zur Abstimmung stand, ob man das Asylzentrum weiterhin am heutigen Standort im Dorf mit unklaren Regelungen möchte. Oder einem neuen Zentrum zustimmt, mit klaren Abmachungen mit Bund und Kanton. Letztlich war es ein Vernunftsentscheid.»

Die nächsten Schritte liegen nun beim Bund. Bis in einem Jahr sollte ein Vorprojekt erstellt sein. Die Gemeinde rechnet im Jahr 2020 bis 2022 mit der Inbetriebnahme des Asylzentrums.

(agm)


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