Einbrecher nach langen Ermittlungen geschnappt

Zahlreiche Diebstähle im Thurgau sind geklärt und gehen auf das Konto eines Mazedoniers. (Symbolbild)
Zahlreiche Diebstähle im Thurgau sind geklärt und gehen auf das Konto eines Mazedoniers. (Symbolbild) © KEYSTONE/WALTER BIERI
Zahlreiche Einbrüche im Raum Mittel- und Oberthurgau sind geklärt. Die Kantonspolizei Thurgau ist nach aufwändigen Ermittlungen einem 37-Jährigen Mazedonier auf die Spur gekommen und das, obwohl der Mann in seiner Heimat legal einen neuen Namen erworben hat.

Der Abgleich eines Fingerabdruckes ist dem Einbrecher zum Verhängnis geworden. Die Polizei kann dem 37-Jährigen Mazedonier 16 Einschleichdiebstähle nachweisen. Diese hatte der Einbrecher während den Monaten November und Dezember 2015 im Raum Mittelthurgau und Oberthurgau ausgeübt. Der Mann schlich jeweils durch unverschlossene Türen in Häuser und entwendete Portemonnaies, Bankkarten und Mobiltelefone. Mit einigen Bankkarten hat der Einbrecher Geld abgehoben.

Nach seinen Taten hatte sich der Mann nach Mazedonien abgesetzt und dort legal einen neuen Namen erworben. Vor einiger Zeit ist er wieder in die Schweiz zurückgekehrt. Das Grenzwachtkorps kontrollierte den Mann und identifizierte ihn anhand seines Fingerabdrucks als Gesuchter.

Der 37-Jährige befindet sich mittlerweile im vorzeitigen Strafvollzug. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen führt eine Strafuntersuchung wegen mehrfachen Diebstahls, Hausfriedensbruchs und betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage.

(red/kapo TG)


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