Lausanne und Ambri profitieren von der Doppelrunde

Im Stile eines Fussballhüters wirft sich ZSC-Goalie Niklas Schlegel (erfolglos) in einen Schuss von Marc Wieser
Im Stile eines Fussballhüters wirft sich ZSC-Goalie Niklas Schlegel (erfolglos) in einen Schuss von Marc Wieser © KEYSTONE/JUERGEN STAIGER
Die Gewinner der NLA-Doppelrunde zum Auftakt des neuen Jahrs heissen Lausanne und Ambri-Piotta. Lausanne gewinnt in den zwei Partien gegen Zug fünf wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze.

Ambri revanchierte sich am Samstag mit einem 3:2-Sieg für die 2:3-Niederlage nach Penaltyschiessen vom Vorabend. Die Leventiner machten damit am Strich weiter Boden gut und liegen in der unübersichtlichen Tabelle als Neunte nur noch einen Zähler hinter den punktgleichen Bern (7.) und Fribourg-Gottéron (8.). Nach Verlustpunkten – Ambri hat zwei Partien weniger ausgetragen – haben die Tessiner ihre Konkurrenten aber bereits überholt.

Der Verlierer des Wochenendes, an dem alle Teams jeweils zweimal auf den selben Gegner getroffen sind, heisst Fribourg. Die Freiburger mussten gegen die SCL Tigers zwei 2:3-Niederlagen nach Verlängerung hinnehmen und dehnten ihre Niederlagenserie auf elf Partien aus. Sie verloren damit in der Rangliste zwei weitere Plätze. Gelingt ihnen kein Befreiungsschlag, folgt für den ehemaligen Leader der Fall unter den Strich. Noch am 17. November hatte Gottéron von der Tabellenspitze gegrüsst.

Ausser dass Lausanne, das gegen Zug 4:3 nach Verlängerung und 4:2 siegte, und Bern (4:5 n.V und 3:2 n.V. gegen die Kloten Flyers) auf Kosten Fribourgs je einen Platz gut machten, gab es nur noch eine Verschiebung in der Tabelle. Langnau gab dank den vier Punkten die Rote Laterne an Biel ab. Die Bieler verloren gegen Genève-Servette 1:5 und 4:5 nach Verlängerung.

Servette (3.) schloss dank den beiden Erfolgen bis auf einen Punkt zu Davos auf. Die Bündner, gezeichnet vom happigen Programm und dem Spengler Cup, revanchierten sich in den Spitzenkämpfen gegen die ZSC Lions eher überraschend mit einem knappen 2:1-Heimsieg für die 0:4-Schlappe vom Samstag. Die Lions führen die Tabelle aber weiterhin ungefährdet mit einem Vorsprung von sechs Punkten auf den Meister an.

Wie üblich zogen die ersten Spiele des neuen Jahres viel Publikum an. Insgesamt erschienen 92’200 Zuschauer, sechs der zwölf Partien fanden vor ausverkaufter Kulisse statt. Die 55’065 Fans vom Samstag bedeuteten den höchsten Wert in dieser Saison. Und die Zuschauer bekamen einiges zu sehen. Nur drei Spiele endeten mit mehr als einem Treffer Differenz, sieben Partien gingen in die Verlängerung oder gar ins Penaltyschiessen.

Resultate. Biel – Genève-Servette 4:5 (2:1, 2:2, 0:1, 0:1) n.V. Davos – ZSC Lions 2:1 (0:0, 1:1, 1:0). Kloten Flyers – Bern 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:1) n.V. Lausanne – Zug 4:2 (1:0, 1:0, 2:2). SCL Tigers – Fribourg-Gottéron 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 1:0) n.V. Ambri-Piotta – Lugano 3:2 (1:0, 0:2, 2:0).

Rangliste: 1. ZSC Lions 36/68 (116:88). 2. Davos 34/62 (117:94). 3. Genève-Servette 34/61 (107:93). 4. Zug 32/56 (107:85). 5. Lugano 35/56 (104:97). 6. Lausanne 35/53 (87:94). 7. Bern 36/51 (116:116). 8. Fribourg-Gottéron 36/51 (102:116). 9. Ambri-Piotta 34/50 (100:107). 10. Kloten Flyers 35/46 (104:110). 11. SCL Tigers 34/37 (98:116). 12. Biel 37/36 (91:133).

(SDA)


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