«Eine Freude für den Bildungschef»

Von Michael Ulmann
Stefan Kölliker ist zufrieden mit dem Resultat.
Stefan Kölliker ist zufrieden mit dem Resultat. © Ralph Ribi/St.Galler Tagblatt
Nach dem deutlichen Nein zum Austritt aus dem HarmoS-Konkordat zeigt sich Stefan Kölliker, Vorsteher des Bildungsdepartements St.Gallen, zufrieden mit dem Resultat. Er spricht im Interview von einer «Bestätigung für die Zukunft».

Herr Kölliker, knapp 70 Prozent der St.Gallerinnen und St.Galler wollen im HarmoS-Konkordat bleiben.
Stefan Kölliker: Es ist eine riesige Freude.

Was bedeutet die klare Abfuhr an die Gegner?
Kölliker: Es ist ein deutliches Ergebnis, das bestätigt, dass wir eine ausgezeichnete Volksschule haben und wir diese Schulentwicklung auch in Zukunft weiterführen können.

Wie kam es zu diesem deutlichen Resultat?
Kölliker: Wir konnten in den vergangenen Jahren Vertrauen schaffen. Wenn wir mit den 52 Prozent vergleichen, die vor acht Jahren dem Beitritt zum Konkordat zugestimmt haben, ist es erstaunlich, wie hoch die Zustimmung heute ist. Für den Bildungschef ist das eine Freude!

Was wäre bei einem Austritt passiert?
Kölliker: Es hätte Unsicherheit bedeutet. Kantonal hätten wir nicht gewusst, wie es weitergeht. Das klare Nein ist auch ein Signal nach Bern: Die Harmonisierung zwischen den Kantonen im Bildungswesen hat sich bewährt.

Sind die Sorgen der HarmoS-Gegner nun vom Tisch?
Kölliker: Ich hab in den letzten Wochen viele Menschen kennengelernt, die Mühe damit haben, wie sich die Volksschule entwickelt. Das nehmen wir zur Kenntnis für die weitere Arbeit.


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