Eine Million Android-Handys gehackt

Das Motorola Moto X Smartphone beispielsweise nutzt Googles Android Software.
Das Motorola Moto X Smartphone beispielsweise nutzt Googles Android Software. © (AP Photo/Mark Lennihan)
Rund eine Million Android-Smartphones wurden gehackt. Nach Angaben einer Sicherheitsfirma sind die Handys mit der Schadsoftware «Gooligan» infiziert worden. Diese könne unter anderem Mail-Adressen auslesen, berichtet «Die Welt» am Donnerstag.

Smartphones mit dem Betriebssystem Android von Google sind offenbar zu Opfern eines gross angelegten Hackerangriffs geworden. Laut Information der auf den Schutz vor Cyberkriminalität spezialisierte israelische Firma «Check Point Software Technologies» sind auf den Smartphones die Google-Konten von mehr als einer Million Nutzern, mit einer Malware namens Gooligan, infiziert worden. Pro Tag sollen 13’000 Geräte hinzukommen.

Diese Schadsoftware könne E-Mail-Adressen und andere Daten aus Google-Anwendungen – wie Gmail, Google Photos oder Google Docs – stehlen. Diese würden dann im Darknet verkauft. Die Schadsoftware gelange auf das Smartphone, wenn infizierte Apps heruntergeladen oder Links in betrügerischen E-Mails angeklickt werden. Von den betroffenen Geräten werden allerdings nur rund neun Prozent in Europa verwendet – 57 Prozent in Asien.

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Wer Glück hat, erhält diese Nachricht nach der Überprüfung seiner E-Mail-Adresse. (Screenshot)

Auf der Webseite https://gooligan.checkpoint.com können Android-Nutzer überprüfen, ob ihre E-Mail-Adresse bereits gehackt wurde.

(red.)


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