Einheitliche Lösung für digitalen Zahlungsverkehr im Gespräch

In Gesprächen werden derzeit mobile Payment-Lösungen, wie beispielsweise Twint, für die Schweiz sondiert. (Archivbild)
In Gesprächen werden derzeit mobile Payment-Lösungen, wie beispielsweise Twint, für die Schweiz sondiert. (Archivbild) © KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Der Schweizer Markt für digitale Bezahlsysteme ist sehr zersplittert. Eine breite Allianz bestehend aus den grössten Banken, der Börsenbetreiberin SIX, den Detailhändlern Coop und Migros sowie der Swisscom führt nun Sondierungsgespräche für eine gemeinsame Lösung.

Die Gespräche seien ergebnisoffen und sollten klären, ob und inwiefern ein gemeinsames mobiles Zahlungssystem kanalübergreifend in der Schweiz verbreitet werden könne, heisst es in einer Mitteilung des Beratungsunternehmens Hirzel.Neef.Schmid vom Mittwoch.

Über erste Ergebnisse der Gespräche werden die beteiligten Parteien die Öffentlichkeit spätestens Anfang Mai informieren. Eine gemeinsame Lösung könnte demnach von allen Kunden verwendet werden und stünde sämtlichen Händlern, Banken, Herausgebern von Zahlkarten sowie weiteren Marktteilnehmern offen, wie es weiter heisst.

Zu den Partnern der neusten Sondierungsgespräche gehören neben den Grossverteilern, der Swisscom und SIX die Credit Suisse, Postfinance, Raiffeisen, UBS und die Zürcher Kantonalbank (ZKB).

Vor drei Wochen hatte Postfinance bereits mitgeteilt, dass sie sieben weitere Banken für das Bezahl-App Twint gewinnen konnte. Neu hinzu kämen in den nächsten Wochen und Monaten die Migros Bank, Bank Coop, Basler Kantonalbank, St. Galler Kantonalbank, Basellandschaftliche Kantonalbank sowie die Regionalbanken Bernerland Bank und Bank BSU, hiess es damals.

Damit sei Twint schweizweit das grösste Netzwerk für Mobile Payment mit bald insgesamt 15 Bankenpartnern. Bereits bei Twint waren zu diesem Zeitpunkt Coop und Migros.

(SDA)


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