Schweizer Fussballerinnen vor erstem Ernstkampf

Die angeschlagene Stürmerin Ramona Bachmann bespricht sich im Training mit Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg
Die angeschlagene Stürmerin Ramona Bachmann bespricht sich im Training mit Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Heute Abend bestreitet das Schweizer Frauen-Fussballnationalteam sein erstes Spiel an einer EM-Endrunde. In den Niederlanden treffen die Schweizerinnen auf Nachbar Österreich. Unklar ist der Einsatz von Stürmerin Ramona Bachmann.

In wenigen Stunden, um 18 Uhr, gilt es für die Schweizer Nationalfussballerinnen erstmals ernst. Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg ist froh, «dass es endlich losgeht». Nach dem zweieinhalbwöchigen Trainingslager in Magglingen und in Bad Zurzach weilt die Nati seit Freitag in den Niederlanden, wo sie in der Nähe von Arnheim Quartier bezogen hat. «Es wird Zeit, dass wir erfahren, wo wir stehen», so die 49-jährige Voss-Tecklenburg.

Am Freitag brach die Schweizer Fussballnationalmannschaft der Frauen zu ihrem grossen Abenteuer auf:

@flyswiss #hoppschwiiz #hopsuisse #WEURO2017 #UnitedInRed #MyWayToHolland

A post shared by Swiss National Football Teams (@nationalteams_sfvasf) on

Zum EM-Auftakt in der Gruppe C trifft die Schweiz auf Österreich und damit auf ein Team, das in der Entwicklung des Frauenfussballs einen ähnlichen Weg wie die Schweiz geht. Im Kampf um die Viertelfinalplätze ist das Duell zwischen den beiden EM-Neulingen wegweisend. Voss-Tecklenburg erwartet heute Abend ein Spiel auf Augenhöhe: «Österreich ist eine Herausforderung, unsere Turniererfahrung sollte uns aber helfen.»

Schweiz für Startspiel gewappnet

Österreich-Trainer Dominik Thalhammer, der seit 2011 in der Verantwortung steht, ist der Baumeister des jüngsten Erfolgs. Der 46-jährige Wiener weist die Rolle des Favoriten aber klar der Schweiz zu. «Sie sind über uns zu stellen, da sie in der Entwicklung des Frauenfussballs uns vielleicht fünf bis zehn Jahre voraus sind.»

Nichtsdestotrotz glaubt er, dass die Schweizerinnen trotz der WM-Erfahrung vor zwei Jahren eine gewisse Nervosität verspüren werden. «Dass sie ganz eiskalt in die Partie gehen werden, glaube ich nicht.» Die SFV-Auswahl ist für die Auftaktpartie jedoch gewappnet. Der Verband überliess vor dem Turnier nichts dem Zufall, die Gegner wurden über Monate intensiv beobachtet und analysiert.

Auch vor Ort in Arnheim bereiten sich die Schweizer Fussballerinnen seriös vor:

Getting ready for #AUTSUI! #UnitedInRed 🇨🇭⚽️✊️

A post shared by Swiss National Football Teams (@nationalteams_sfvasf) on

Allerdings nahm sich das Team am Sonntagnachmittag die Zeit, Roger Federer bei seinem Ernstkampf anzufeuern:

Some motivation for #AUTSUI with the Greatest of all times. #KingRoger🎾 #UnitedinRed 🇨🇭⚽️✊️

A post shared by Swiss National Football Teams (@nationalteams_sfvasf) on

Einsatz von Stürmerin Bachmann ungewiss

Der Einsatz von Ramona Bachmann im EM-Auftaktspiel der Schweiz in Deventer ist fraglich. Die Stürmerin des FC Chelsea laboriert noch immer an einer Muskelverletzung. Bachmann hatte sich die Oberschenkel-Verletzung Anfang Juni zugezogen.

Kritischer Blick bei der verletzten Ramona Bachmann:

My new Homepage is now online. Check it out. link in the bio. #rb1023 #switzerland #Chelsea #CLFC #CFC

A post shared by Ramona Bachmann (@bachmannr10) on

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen