Einziger Toggenburger Waschbär überfahren

Symbolbild: Waschbär in Deutschland.
Symbolbild: Waschbär in Deutschland. © EPA/PATRICK PLEUL
Im Toggenburg wurde der einzig nachgewiesene Waschbär überfahren. Es dürfte sich dabei um ein Einzeltier handeln.

“Beim Waschbären handelt es sich um ein Tier, das bei uns in freier Wildbahn nicht heimisch ist”, erklärt der Wildhüter Urs Büchler gegenüber dem Toggenburger Tagblatt. Deshalb sei es ungewöhnlich, dem Tier auf freier Wildbahn zu begegnen. Wie der Wildhüter sagt, hätten bisher einige Personen behauptet, einen Waschbären gesichtet zu haben, nachgewiesen konnte dieser aber bis anhin nicht werden.

Urs Büchler glaubt, dass der Waschbär aus einer privaten Haltung kommt oder aus einem angrenzenden Gebiet angewandert ist. Es gäbe im nahen Ausland viele Pelzzuchten, gut möglich, dass der Waschbär dort entlaufen ist.

Waschbären sind zwar niedlich, im Toggenburg aber nicht erwünscht. Wie der Wildhüter sagt, habe das Raubtier einen negativen Einfluss auf einheimische Wildtiere und Vögel. Den Kadaver wird Urs Büchler ins Naturmuseum St. Gallen bringen, dort würde es unter Umständen ausgestellt.

(red)


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