Eishockey-Goalie Schilling kann sich keine eigene Wohnung leisten

Eishockey-Goalie Florence Schelling 2014 mit ihrer Olympia-Medaille. An ihrem derzeitigen Wirkungsort Linköping will sie damit aber nicht bluffen - für die Schwedinnen ist die eigene Niederlage von damals zu schmerzhaft (Archiv).
Eishockey-Goalie Florence Schelling 2014 mit ihrer Olympia-Medaille. An ihrem derzeitigen Wirkungsort Linköping will sie damit aber nicht bluffen - für die Schwedinnen ist die eigene Niederlage von damals zu schmerzhaft (Archiv). © /KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
Kaum zu glauben: Florence Schilling, seit 2006 Stammtorhüterin der Schweizer Frauenhockey-Nati, kann sich in Schweden, wo sie neuerdings lebt, nicht einmal eine eigene Wohnung leisten. Dabei arbeitet sie neben dem Engagement beim Linköpings HC noch halbtags.

In der hochpreisigen 150’000-Einwohner-Stadt teilt sie sich eine Zwei-Zimmer-Wohnung mit einer Mitspielerin, wie “SI Style” berichtet. Sie brauche eh nicht viel Platz, sagt die 26-jährige Zürcherin. Die meisten Kleider habe sie zu Hause gelassen.

Noch nicht einmal die Bronze-Medaille von Sotschi hat sie mit dabei: Damals schlugen die Schweizerinnen im Entscheidungsspiel die Schwedinnen und der Erfolg der Schweizer Nati ist deshalb sensible Materie in Schillings neuer Heimat.

Überhaupt vermeidet es die geborene Leaderin vorerst, zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen: “Ich bin eher ruhig, zurückhaltend, beobachte”, sagt sie, aber “gegen Mitte, Ende Saison kann ich mir schon vorstellen, die Leaderrolle zu übernehmen”.

(SDA)


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