EM-Rang 7 für Villars über 200 m Delfin – zwei weitere Weltrekorde

Die Zürcher Schwimmerin Danielle Villars (22) erreicht an der EM in Netanya (Isr) über 200 m Delfin Rang 7
Die Zürcher Schwimmerin Danielle Villars (22) erreicht an der EM in Netanya (Isr) über 200 m Delfin Rang 7 © KEYSTONE/PATRICK B. KRAEMER
Danielle Villars erreicht am dritten Tag der Kurzbahn-Europameisterschaften in Netanya (Isr) über 200 m Delfin den Final. Diesen beendet die Zürcherin als Siebte. Villars qualifizierte sich mit der viertbesten Zeit in den Vorläufen für den Final.

In diesem verbesserte sich die 22-Jährige gegenüber dem Morgen um 56 Hundertstelsekunden auf die persönliche Bestzeit von 2:06,98 Minuten, dennoch war sie im Kampf um die Medaillen chancenlos. Villars verlor 2,61 Sekunden auf die drittplatzierte Alessia Polieri. Bis 150 m sei der Plan aufgegangen, auf den letzten 50 m sei sie dann etwas “gestorben”, habe es weh getan.”Allgemein bin ich mit dem Rennen aber sehr zufrieden, vor allem, dass ich mich gegenüber dem Vorlauf steigern konnte.” Die übrigen Schweizer schieden bereits am Morgen aus. Immerhin gelang EM-Debütant Ivo Staub über 50 m Crawl eine persönliche Bestmarke (22,40, zuvor 22,80).

Zwei weitere Weltrekorde

Die Ungarin Katinka Hosszu stellte auch am dritten EM-Tag ihre überragende Form unter Beweis. Wie zwei Tage zuvor über 400 m Lagen stellte die “Eiserne Lady” auch über 100 m Lagen einen Weltrekord auf. In 56,67 Sekunden verbesserte sie ihre Bestleistung aus dem Vorjahr um drei Hundertstelsekunden. Und dies eine knappe Stunde nach dem Triumph über 200 m Rücken. Hosszu hat in Israel bereits vier Goldmedaillen gewonnen.

Über 1500 m Crawl blieb der Italiener Gregorio Paltrinieri mit 14:08,06 Minuten um 2,04 Sekunden unter dem 14 Jahre bestehenden Weltrekord des Australiers Grant Hackett. Einen Europarekord erzielte der Ungar Laszlo Cseh über 200 m Lagen (1:51,36, zuvor Markus Rogan/Ö in 1:51,72). Cseh gewann ebenso seinen zweiten EM-Titel in Netanya in einer Einzeldisziplin wie die Schwedin Sarah Sjöström über 100 m Crawl und der Pole Radoslaw Kawecki über 100 m Rücken.

(SI)


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