Eminem zerstört in vier Minuten Trump

Bei den BET-Awards, den wichtigsten Preisen für afroamerikanische Künstler, überraschte Eminem mit einem Freestyle. Mit voller Wucht rappte er gegen Trump.

Die BET-Awards, die Preise des TV-Senders Black Entertainment Television, wurden bereits letzte Woche aufgezeichnet, ausgestrahlt worden sind sie jedoch erst in der Nacht auf Mittwoch. Dabei gaben weniger die Preisträger, Promis und Performances auf der Bühne zu reden, sondern vielmehr ein kurzes Freestyle-Video von Eminem, das in einer Pause gezeigt wurde.

Zu sehen ist irgendein Parkhaus in Detroit und Eminem liefert einen Freestyle dazu ab. Bei «The Storm» widmet er sich zu grossen Teilen dem US-Präsidenten Donald Trump. Trumps einzige Fähigkeit sei Rassismus, er teile die USA und kümmere sich nicht um die wirklichen Probleme des Landes. Trump vergnüge sich auf Kosten des Landes in den Golfferien. Trump stelle sich auf die Seite des Ku Klux Klans, unterstütze Leute, die schwarzen US-Soldaten, die im Irak gekämpft hätten, sagen, sie sollten «zurück nach Afrika gehen».

Auch dazu ob ein NFL-Spieler bei der Nationalhymne knien soll oder nicht, hat Eminem eine klare Meinung: Er stellt sich hinter Colin Kaepernick und Co.

Übrigens: Eminem soll bereits im November eine neue Scheibe auf den Markt bringen.

Für den Hinseher des Abends sorgte das Model Keyshia Ka’oir mit ihrem durchsichtigen Dress:

Getty Images

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Natürlich wurden auch Preise verliehen. Die grossen Abräumer waren Cardi B. und Kendrick Lamar. Das sind alle Gewinner:

Bestes Hip-Hop-Video: Kendrick Lamar – Humble

Beste Zusammenarbeit: Wild Thoughts – DJ Khaled feat. Rihanna & Bryson Tiller

Der beste Ticket-Verkäufer: Kendrick Lamar

Texter des Jahres: Kendrick Lamar

Regisseur des Jahres: Benny Boom

DJ des Jahres: DJ Khaled

Produzent des Jahres: Metro Boomin

MVP des Jahres: DJ Khaled

Single des Jahres: Bodak Yellow – Cardi B

Album des Jahres: Damn – Kendrick Lamar

Bester Newcomer: Cardi B

Hustler des Jahres: Cardi B

Bester Style: Cardi B

Bestes Mixtape: Gangsta Bitch Music Vol. 2 – Cardi B

Bestes Feature: Nicki Minaj bei «Rake It Up» (Yo Gotti feat. Nicki Minaj)

Einflussreichster Track: Story Of O.J. – Jay-Z


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