Endet St.Gallens schwarze Serie gegen Vaduz?

Nicolas Hasler und Trainer Giorgio Contini vom FC Vaduz wollen ihre positive Serie gegen den FC St. Gallen fortsetzen
Nicolas Hasler und Trainer Giorgio Contini vom FC Vaduz wollen ihre positive Serie gegen den FC St. Gallen fortsetzen © KEYSTONE/ENNIO LEANZA
St. Gallen will in den Sonntagsspielen der 11. Runde der Super League seine schwarze Serie gegen den FC Vaduz beenden. Sion empfängt die Grasshoppers, YB gastiert in Lugano.

Die Bilanz liest sich katastrophal: Von neun Spielen seit der Rückkehr von Vaduz in die Super League 2014 hat St.Gallen gegen die Liechtensteiner kein einziges gewonnen. Am Sonntag soll die schwarze Serie endlich enden, wenn St. Gallen erstmals seit dem Einzug 2008 in das neue Stadion während der Olma ein Heimspiel austragen kann.

Für St. Gallens Trainer Joe Zinnbauer geht es gegen Vaduz darum, mit einem Erfolgserlebnis die «Aufwärtstendenz» der letzten Wochen zu bestätigen. «Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht», glaubt der Deutsche nach den guten Auftritten gegen Basel (1:3) und in Bern gegen YB (2:2). Sie seien effizienter geworden, sagt der frühere HSV-Coach, «wir spielen aber noch immer zu wenig konstant».

Für Vaduz-Trainer Giorgio Contini ist das Aufeinandertreffen mit St. Gallen immer speziell, gewann er doch mit den Ostschweizern 2000 den Meistertitel. Das Adrenalin steige, so der frühere Stürmer. Die Vaduzer sind auf Punktezuwachs angewiesen. Im Fall des sechsten sieglosen Spiels in Serie droht den Liechtensteinern bei einem Sieg von Thun gegen Lausanne-Sport der Sturz ans Tabellenende.

Bei den Young Boys läuft es in dieser Saison noch nicht rund. Die Berner haben die letzten drei Partien in Serie Remis gespielt und liegen bereits 13 Punkte hinter Basel zurück. Nun kehren beim Gastspiel in Lugano die zuletzt verletzten Sékou Sanogo und Guillaume Hoarau in die Mannschaft zurück. Vor allem Hoarau war schmerzlich vermisst worden, verzeichneten die Berner doch in den letzten Partien eine miserable Chancenauswertung. Der Franzose hat 2016 in 23 Meisterschaftsspielen 21 Tore erzielt.

Gut in Fahrt ist der FC Sion seit Peter Zeidler die Mannschaft vor sieben Wochen übernommen hat. Die Walliser sind unter dem Deutschen weiterhin ungeschlagen. Elf Punkte aus den letzten fünf Spielen lautet die Bilanz der Sittener, die in fünf Heimspielen allerdings erst sieben Tore geschossen haben. So stark die Grasshoppers in dieser Saison zuhause auftreten, so schwach agieren sie in der Fremde. Auswärts haben die Zürcher in fünf Spielen noch keinen einzigen Punkt gewonnen.

(SDA)


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