Erdrutschgefahr auf der Bahnstrecke Wetzikon – Uster

Wegen Erdrutschgefahr haben die Züge der S-Bahn zwischen Wetzikon und Uster am Sonntagabend vorübergehend nicht mehr verkehren können. Es wurde ein Busersatzdienst organisiert. (Archivbild)
Wegen Erdrutschgefahr haben die Züge der S-Bahn zwischen Wetzikon und Uster am Sonntagabend vorübergehend nicht mehr verkehren können. Es wurde ein Busersatzdienst organisiert. (Archivbild) © KEYSTONE/GAETAN BALLY
Der Bahnverkehr zwischen Wetzikon und Uster im Kanton Zürich ist am Sonntagabend wegen Erdrutschgefahr vorübergehend unterbrochen worden. Es wurden Bahnersatzbusse zur Beförderung der Zugpassagiere eingesetzt, wie eine SBB-Sprecherin auf Anfrage sagte.

Grund für den Unterbruch war ein Schaden, der an einer Stützmauer zwischen Wetzikon und Aathal festgestellt worden war, wie die Sprecherin weiter sagte. Deshalb sei die Bahnstrecke vorsorglich gesperrt worden.

Ein Geologe klärte die Erdrutschgefahr vor Ort ab. Er sei zum Schluss gekommen, dass der Hang stabilisiert werden könne, sagte die SBB-Sprecherin. Die entsprechenden Arbeiten wurden noch für die Nacht geplant. Die SBB rechneten damit, dass die Züge auf der betroffenen Strecke voraussichtlich zum Fahrplanbeginn vom Montagmorgen wieder normal verkehren dürften.

Die Züge der S5 und der S14 fielen aus, die Züge der S15 wurden umgeleitet. Reisende von Rapperswil nach Zürich Stadelhofen oder Zürich Hauptbahnhof wurde empfohlen, via S7 Rapperswil – Winterthur zu fahren. Passagiere von Wetzikon nach Zürich Stadelhofen oder Zürich Hauptbahnhof sollten via S15 Rapperswil – Niederweningen reisen. Die SBB rief Bahnreisende dazu auf, mehr Zeit einzurechnen.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen