Erneut ein Autofahrer durch defekten Airbag in den USA getötet

Die Zahl der Toten durch defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata steigt weiter. (Archiv)
Die Zahl der Toten durch defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata steigt weiter. (Archiv) © Keystone/AP/CARLOS OSORIO
In den USA hat es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit defekten Airbags des Herstellers Takata gegeben. Der Airbag eines 2001 gebauten Honda Accord detonierte und verletzte den Fahrer so schwer verletzt, dass er kurz darauf in einer Klinik starb.

Der Vorfall habe sich bereits im Juli ereignet, teilte die US-Verkehrsaufsicht NHTSA am Mittwoch weiter mit. Dabei sei der betreffende Honda wegen möglicher Airbag-Probleme bereits zuvor schon einmal in einer Werkstatt gewesen. Die Behörde erwartet nun, dass die Autohersteller zusätzlich Hunderttausende Fahrzeuge zurückrufen würden.

Die Zahl der Toten durch defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata ist der Behörde zufolge in den USA jetzt auf acht gestiegen. Zudem starb eine Frau in Malaysia. In allen Fällen hatten sie Autos von Honda gefahren. Ein Defekt kann dazu führen, dass die Airbags ungewollt heftig explodieren und Metallteile herumschleudern.

Seit 2008 haben zahlreiche Autobauer mehr als 30 Millionen Wagen zurückbeordert, in denen Aufblasvorrichtungen von Takata eingebaut waren. Vor kurzem erst hatte Branchenprimus Toyota in Japan rund 1,6 Millionen Fahrzeuge bereits zum zweiten Mal wegen Problemen mit solchen Airbags zurückgerufen.

(SDA)


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