Auftakt zum “Super Tuesday”

Gilt als Favoritin der Demokraten am "Super Tuesday": Hillary Clinton schüttelt Hände an einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Virginia, wo an diesem Dienstag auch gewählt wird.
Gilt als Favoritin der Demokraten am "Super Tuesday": Hillary Clinton schüttelt Hände an einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Virginia, wo an diesem Dienstag auch gewählt wird. © KEYSTONE/EPA/JIM LO SCALZO
Mit der Vorwahl im Bundesstaat Vermont hat in den USA einer der wichtigsten Tage im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur begonnen. Manche Wahllokale im kleinen Staat im Nordosten öffneten bereits um 05.00 Uhr (Ortszeit/11.00 Uhr MEZ).

Bei den Republikanern, die in zwölf Staaten wählen, geht Donald Trump als hoher Favorit ins Rennen. Der Populist aus New York liegt nach Umfragen in fast allen Staaten vorn.

Ted Cruz führt in seinem Heimatstadt Texas. Marco Rubio, mittlerweile zum Kompromisskandidaten der Parteispitze erkoren, hofft auf achtbare Ergebnisse.

Bei den Demokraten führt Hillary Clinton in den meisten der elf am Dienstag wählenden Staaten klar gegen ihren Kontrahenten Bernie Sanders. Der 74 Jahre alte Senator dürfte seinen Heimatstaat Vermont mit deutlichem Vorsprung gewinnen, daneben werden ihm auch Chancen in Oklahoma, Minnesota und in Massachusetts eingeräumt.

So funktioniert der “Super Tuesday”:

Die ersten Wahllokale an der Ostküste schliessen um 19.00 Uhr (Ortszeit/Mittwoch 1.00 Uhr MEZ). Danach werden erste Ergebnisse auf der Grundlage von Nachwahlbefragungen erwartet. Durch die Zeitzonen und auch unterschiedliche Wahlverfahren wird sich die Bekanntgabe von Ergebnissen über viele Stunden hinziehen.

Am “Super Tuesday” wird bei den Republikanern über etwa ein Fünftel der Delegierten entschieden, bei den Demokraten sogar über rund ein Viertel. Die Vorwahlen beider Parteien in den 50 US-Bundesstaaten ziehen sich bis in den Frühsommer hin.

Ihre Kandidaten küren die Delegierten von Republikanern und Demokraten offiziell bei den Nominierungsparteitagen beider Parteien im Juli. Am 8. November wählen die USA ein neues Staatsoberhaupt. Der Demokrat Barack Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.

(SDA)


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