Erster Olympiasieg für Argentinien – 4:2 im Final gegen Belgien

Belgiens Simon Gougnard (links) im Duell mit Agustin Mazzilli, dem argentinischen Torschützen zum 4:2
Belgiens Simon Gougnard (links) im Duell mit Agustin Mazzilli, dem argentinischen Torschützen zum 4:2 © KEYSTONE/EPA/ARMANDO BABANI
Argentinien gewinnt erstmals ein olympisches Landhockey-Turnier. Die Südamerikaner setzen sich im Final der Männer in Rio de Janeiro gegen Belgien mit 4:2 durch.

Bei keinem der 22 Olympia-Turniere zuvor hatte Argentinien im Landhockey der Männer jemals eine Medaille gewonnen, im Nachbarland Brasilien resultierte nun gleich Gold.

Trotz eines frühen Rückstands lag Argentinien bei Spielhälfte mit 3:1 in Front. Nach dem Anschlusstor Belgiens kurz vor Ende des dritten Viertels war der Final bis kurz vor Schluss völlig offen, Belgien drängte auf den Ausgleich. 16 Sekunden vor Schluss versetzte Agustin Mazzilli mit seinem Treffer (ins leere Tor) die Argentinier schliesslich in kollektiven Gold-Jubel.

In Rio de Janeiro legte die Equipe von Coach Carlos Retegui einen regelrechten Steigerungslauf hin. In der Gruppenphase hatten in fünf Spielen lediglich zwei Siege resultiert, was zu Rang 3 hinter den Olympia-Finalisten von 2012, Deutschland und Niederlande, reichte. In den K.o.-Spielen setzten sich die Argentinier zunächst gegen Spanien und danach gegen den viermaligen Olympiasieger Deutschland durch.

Belgien durfte sich damit trösten, die beste Klassierung an Olympischen Spielen erreicht zu haben. Erst einmal gab es für das belgische Landhockey-Team eine Olympia-Medaille zu bejubeln – Bronze 1920 zuhause in Antwerpen.

Bronze sicherte sich Deutschland, das die Niederlande im Spiel um Platz 3 im Penaltyschiessen bezwang.

(SDA)


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