«Es ist ein Nadelöhr»

Die Bergung des Lastwagens, der am Donnerstag auf der A13 verunfallt war, dauerte fünf Stunden.
Die Bergung des Lastwagens, der am Donnerstag auf der A13 verunfallt war, dauerte fünf Stunden. © Kapo SG
Die Autobahnbaustelle bei St.Margrethen sorgt für Staus und Unfälle. Am Donnerstag ist ein Lastwagen in die Wiese gefahren, danach musste die Autobahn für mehr als einen halben Tag gesperrt werden. Die Lastwagenfahrer beklagen sich über die unglaublichen engen Spuren und fordern ein Überholverbot. 

Seit vielen Jahren ist Michael Inauen Lastwagenchauffeur. Wenn er von St.Margrethen nach St.Gallen unterwegs ist, brechen bei ihm trotzdem immer wieder die Schweissperlen aus. «Eine falsche Bewegung des PWs oder des Lastwagens und es kracht», sagt Michael Inauen. Es gehe um Zentimeter.

Genau diese Zentimeter hat gestern ein 51-jähriger Lastwagenchauffeur falsch eingeschätzt. Er landete mit seinem Lastwagen auf dem Grünstreifen und blieb dort stecken. Was folge, waren aufwendige Bergungsarbeiten und stundenlanger Stau, auch auf den Umfahrungsstrassen durch St.Margrethen hindurch.

«Es war nur eine Frage der Zeit, bis so etwas passierte», sagt Markus Egger, Geschäftsleiter der Emil Egger AG. Deshalb fordert er ein Überholverbot auf der besagten Strecke. «Es gibt auch gerade Strecken, wo man gut überholen kann, aber gerade in den Kurven sollte ein PW hinter einem Lastwagen zurück bleiben, statt diesen zu überholen.»

(enf)


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