Es stürmte auch in der Ostschweiz

Am Bahnhof Uznach schlugen vier Blitze ein.
Am Bahnhof Uznach schlugen vier Blitze ein. © (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Gestern und in der Nacht fegte erneut ein Sturm über die Schweiz. Auch die Ostschweiz und Graubünden waren betroffen. 

Mit dem Tief “Susanna” kamen im Verlaufe des Dienstags erneut stürmische Winde von bis zu 150 Kilometern pro Stunde auf. In der Ostschweiz war der Betrieb am Bahnhof Uznach zeitweise unterbrochen, weil vier Blitze eine Barriere, ein Stellwerk und eine Fahrleitung beschädigten. Die Züge zwischen Uznach und Ziegelbrücke verkehren erst wieder, wenn die Schäden an Stellwerk und Fahrleitung behoben sind.

Die Kantonspolizei St.Gallen meldet insgesamt 20 Schadensmeldungen; sechs Bäume sind umgestürzt, eine Toitoi-Toilette umgekippt und zwei Bahnabschrankungen beschädigt worden. Im Kanton Thurgau gingen laut Meldung der Kantonspolizei 25 Schadensmeldungen ein, vor allem wegen umgefallener Bäume.

Im Kanton Graubünden musste die Bahnlinie Chur-Arosa wegen umgestürzter Bäume unterbrochen werden.

Am stärksten wütete der Sturm auf dem Chasseral im Jura. (red)


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