ESC-Finalisten singen jetzt “Mutter” anstatt “Jesus”

Kaceo haben die Kraftausdrücke aus ihrem Songtext gestrichen: Denn was bei Klubkonzerten an Kraftausdrücken erlaubt ist, kann am ESC geradezu gefährlich werden (Pressefoto).
Kaceo haben die Kraftausdrücke aus ihrem Songtext gestrichen: Denn was bei Klubkonzerten an Kraftausdrücken erlaubt ist, kann am ESC geradezu gefährlich werden (Pressefoto). © Julien Busset
Die Genfer Band Kaceo gehört zu den Finalisten der Schweizer ESC-Vorausscheidung. Für eine Teilnahme an dem europäischen Liederwettbewerb machen die fünf Musiker alles – zum Beispiel den Text ihres Teilnahmesongs “Disque d’or” ändern.

Dieser nämlich war bis anhin nur so mit Kraftausdrücken gespickt, wobei “Cul” (Arsch) noch das harmloseste Wort dieser Kategorie ist. Dazu kommt, dass die Westschweizer das Videoportal “Youporn” besingen: ein heikler Themenbereich, der am Eurovision Song Contest (ESC) für rote Köpfe sorgen könnte.

Wie “srf.ch” schreibt, steht im internationalen ESC-Reglement schwarz auf weiss, dass “Fluchwörter oder andere unangemessene Wörter” während des Auftritts verboten sind und gar zu einer Disqualifikation führen können. Nun gehen Kaceo gleich in allen Belangen auf Nummer sicher und bedanken sich in einer Songzeile sogar lieber bei der “Mutter” als bei “Jesus”.

(SDA)


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