EU-Kommission stellt Verfahren gegen Disneyland Paris ein

Disneyland in Paris ist nicht mehr im Visier der EU-Behörden, nachdem es seine Gesachäftsprakttiken geändert hat und Kunden nun das jeweils günstigste Angebot erhalten.  (Archivbild)
Disneyland in Paris ist nicht mehr im Visier der EU-Behörden, nachdem es seine Gesachäftsprakttiken geändert hat und Kunden nun das jeweils günstigste Angebot erhalten. (Archivbild) © KEYSTONE/AP/MICHEL EULER
Die EU-Kommission hat ihr Verfahren gegen Disneyland in Paris wegen teilweise überhöhter Ticketpreise eingestellt. Der Vergnügungspark habe seine Buchungs- und Zahlungsmodalitäten an das EU-Recht angepasst, teilte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde am Montag mit.

Privatkunden und Konsumentenschützer hatten sich beschwert, dass Disneyland je nach Nationalität und Wohnort von den Kunden unterschiedliche Preise verlangte. Käufer in Frankreich profitierten demnach von speziellen Angeboten, die beispielsweise in Deutschland nicht zu bekommen waren.

Zudem sei es vorgekommen, dass Konsumenten, die online bestellen wollten, vom Anbieter auf die jeweilige Länder-Internetseite geleitet wurden, auf der der gleiche Artikel mehr kostete. Eine solche Diskriminierung verstösst laut EU-Kommission gegen europäisches Recht – die EU-Dienstleistungsrichtlinie.

In verschiedenen Märkten unterschiedliche Preise zu verlangen, sei nicht illegal, erklärte die Sprecherin der EU-Kommission. Jedoch dürften Verbraucher nicht daran gehindert werden, das jeweils günstigste Angebot in Anspruch zu nehmen.

(SDA)


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