Eva Mattes fühlt sich manchmal verkannt

Eva Mattes (Vordergrund) im letzten Bodensee-"Tatort" "Wofür es sich zu leben lohnt". In den 14 Jahren, in denen sie die Kommissarin Klara Blum spielte, hätte sie oft gern anspruchsvollere Drehbücher gehabt, sagt sie. (Bild SRF/SWR/Patrick Pfeiffer)
Eva Mattes (Vordergrund) im letzten Bodensee-"Tatort" "Wofür es sich zu leben lohnt". In den 14 Jahren, in denen sie die Kommissarin Klara Blum spielte, hätte sie oft gern anspruchsvollere Drehbücher gehabt, sagt sie. (Bild SRF/SWR/Patrick Pfeiffer) © SRF/SWR/Patrick Pfeiffer
Schauspielerin Eva Mattes hätte sich für ihren Bodensee-«Tatort» manchmal bessere Drehbücher gewünscht. «Es waren nicht alles Perlen», sagte die 61-Jährige der «Süddeutschen Zeitung». 

«Ich fühlte mich ein bisschen verkannt über die Jahre. Aber ich hadere nicht.» Mattes spielte 14 Jahre lang die Konstanzer Kommissarin Klara Blum. An diesem Sonntag wird in der ARD der letzte Fall «Wofür es sich zu leben lohnt» ausgestrahlt.

Ihre Zufriedenheit mit der Figur und den Filmen sei in Wellen verlaufen. «Es ging ziemlich gut los, das ging eine Weile so, stürzte dann allerdings ein bisschen ab. Über die Jahre habe ich mir immer mal wieder gedacht: Vielleicht sollte ich aufhören», sagte Mattes. Sie habe aber immer wieder gute Gründe gefunden, doch weiterzumachen.

Die ARD hatte bereits Ende 2014 das Aus für den Bodensee-«Tatort» angekündigt. An seiner Stelle ermittelt ein neues Team um Harald Schmidt (59) künftig in Freiburg. Drehstart soll im kommenden Frühjahr sein, die Ausstrahlung voraussichtlich Ende 2017.

(SDA)


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