EVZ mit glanzlosen Sieg in Genf

Der EV Zug kann sich erst zum zweiten Mal in dieser NLA-Saison über einen Sieg auf fremdem Eis freuen
Der EV Zug kann sich erst zum zweiten Mal in dieser NLA-Saison über einen Sieg auf fremdem Eis freuen © KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI
Der EV Zug verteidigt seine Leaderposition mit einem 2:1-Sieg in Genf erfolgreich. Gegen ein ersatzgeschwächtes Servette ist es für die Zentralschweizer aber ein glanzloser zweiter Auswärtssieg.

So stark sich Zug bisher zu Hause präsentiert hatte (sechs Siege in sechs Spielen), so schwach hatten sie auswärts aufgespielt (nur ein Sieg in fünf Partien). In Genf polierten sie ihre schwache Auswärtsbilanz auf, allerdings ohne zu überzeugen. Dominic Lammer (8.) und mit einem kuriosen Treffer David McIntyre (36.) schossen die Zuger zum Sieg.

Servettes Johan Fransson, der sich bereits am Freitag in Bern (0:5) einen glücklosen Auftritt geleistet hatte, wollte bei McIntyres Schuss im zweiten Drittel den Puck mit der Hand abwehren. Dies misslang aber, so dass die abgelenkte Scheibe zu dessen Überraschung hinter Torhüter Robert Mayer landete.

Bei Servette fehlten gleich acht Spieler verletzungsbedingt, nachdem in Bern auch noch Cody Almond ausgefallen war. So sah sich Chris McSorley gezwungen, mit Guillaume Maillard und Neil Kyparissis zwei 18- respektive 17-jährige Junioren erstmals in der NLA spielen zu lassen.

Die aktuell fehlende Breite im Kader machte sich bemerkbar. nach ausgeglichenen ersten 40 Minuten erspielten sich die Genfer im letzten Abschnitt kaum mehr Chancen. Mehr als den einen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 durch Verteidiger Arnaud Jacquemet (18.) wollte Servette deshalb nicht gelingen.

Zu allem Überfluss kam mit Will Petschenig noch ein neunter Verletzter dazu. Der Verteidiger fiel nach 47 Minuten mit einer blutenden Wunde am Kopf aus, nachdem er von einem Puck getroffen worden war.

Genève-Servette – Zug 1:2 (1:1, 0:1, 0:0)

6257 Zuschauer. – SR Mollard/Prugger, Fluri/Kaderli. – Tore: 8. Lammer (McIntyre, Zangger) 0:1. 18. Jacquemet (Slater, Douay) 1:1. 36. McIntyre 1:2. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Zug. – PostFinance-Topskorer: Wick; Martschini.

Genève-Servette: Mayer; Loeffel, Ehrhardt; Fransson, Kast; Petschenig, Jacquemet; Chuard; Wick, Slater, Douay; Simek, Romy, Spaling; Traber, Heinimann, Riat; Massimino, Maillard, Kyparissis; Schweri.

Zug: Stephan; Helbling, Grossmann; Diaz, Alatalo; Schlumpf, Erni; Fohrler, Lüthi; Schnyder, Immonen, Senteler; Martschini, Holden, Suri; Zangger, McIntyre, Lammer; Peter, Diem, Marchon.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Almond, Mercier, Rubin, Antonietti, Rod, Vukovic, Impose und Détraz (alle verletzt), Zug ohne Klingberg (gesperrt), Morant und Geisser (beide verletzt). NLA-Debüts von Guillaume Maillard (17) und Neil Kyparissis (18). Petschenig (47.) mit Kopfverletzung ausgefallen. Timeout Genève-Servette (59:17). Genève-Servette ab 58:40 ohne Torhüter.

(SDA)


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