Ostschweizer wollen keine Expo

Die St.Galler und die Thurgau wollen keine Expo.
Die St.Galler und die Thurgau wollen keine Expo. © KEYSTONE/Gian Ehrenzeller
Die Ostschweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wollen keine Expo. Im Thurgau und in St.Gallen wird ein Planungskredit überraschend klar verworfen.

Die Ostschweizer wollen keine Expo in ihrer Region. Im Thurgau sagen 53,4 Prozent Nein, in St.Gallen sind es sogar 60,3  Prozent. Dass der Kredit zur Machbarkeitsstudie so klar verworfen wird, ist eine Überraschung. Die Parteien haben sich fast ausschliesslich positiv geäussert. Das Nein-Komitee war praktisch inexistent.

Die St.Galler Staatskanzlei schreibt: “Die Kantone werden das Projekt beenden und die Projektorganisation auflösen.”

Thurgau, St.Gallen und Ausserrhoden wollten gemeinsam eine Machbarkeitsstudie durchführen. Diese sollte zeigen, ob die nächste Landesausstellung in der Ostschweiz durchgeführt werden könnte. Der Kanton St.Gallen hätte 5 Millionen Franken, der Kanton Thurgau 3 Millionen Franken an eine Machbarkeitsstudie begesteuert. In Appenzell Ausserrhoden hat die Regierung das Geld bereits gesprochen.

(red.)


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