Expo schweisst Politiker von links bis rechts zusammen

Das Komitee tritt heute erstmals vor die Medien.
Das Komitee tritt heute erstmals vor die Medien. © TVO
Am 5. Juni entscheidet die Bevölkerung des Kantons St.Gallen über einen Sonderkredit im Zusammenhang mit der Expo2027. Ein Komitee bestehend aus Politikern von grossen Parteien unterstützt ein Ja und zeigt, dass bei gewissen Themen wirklich mal alle am gleichen Strick ziehen.

Die Ostschweiz soll im Jahr 2027 eine Landesausstellung ausrichten. Zuvor braucht es jedoch noch eine Machbarkeitsstudie und ein Bewerbungsdossier. Dafür sind vom Kanton St.Gallen fünf Millionen Franken nötig. Politiker von links bis rechts empfehlen nun, den Sonderkredit anzunehmen.

Einige Parteien, wie SP, CVP, FDP und Grüne, haben bereits im Vorfeld die Ja-Parole gefasst. Die SVP stellt sich gegen den Sonderkredit. Die Ausnahme bildet Fraktionspräsident Michael Götte, welcher als Privatperson agiert: “Für mich und auch andere SVP-Exponenten ist klar, dass wir diese Chance genau prüfen wollen.” Nein sagen, bevor man die genauen Bedingungen kennt, kommt für den Tübacher Gemeindepräsident nicht in Frage.

Bei einem Ja zum Planungskredit werden die Trägerkantone Appenzell Ausserrhoden, St.Gallen und Thurgau gemeinsam eine Geschäftsstelle für die weiteren Arbeiten einrichten und einen Geschäftsführer suchen. Diese Person wird damit betraut, bis Ende 2018 ein Dossier zu erarbeiten, das aufzeigt, wie die nächste Landesausstellung aussehen soll, ob sie machbar ist, was sie gemäss ersten Erkenntnissen kosten wird und wer sie mit welchem Betrag finanzieren soll.

Mehr heute ab 18.00 Uhr auf TVO.

(red)


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