Fahrplanwechsel im Dezember: Neue Verbindungen jetzt abrufbar

Am 13. Dezember ist Fahrplanwechsel: Es ist der umfangreichste seit Einführung der "Bahn 2000" im Jahr 2004. (Symbolbild)
Am 13. Dezember ist Fahrplanwechsel: Es ist der umfangreichste seit Einführung der "Bahn 2000" im Jahr 2004. (Symbolbild) © KEYSTONE/DOMINIC STEINMANN
Mit dem Fahrplanwechsel vom 13. Dezember kommen auf Zugpassagiere grosse Veränderungen zu. Im Grossraum Zürich, in der Westschweiz und in der Ostschweiz wird es viele Änderungen geben. Wie die SBB am Mittwoch mitteilte, sind die neuen Verbindungen ab sofort abrufbar.

Über die Website und über die App können Passagiere ab sofort prüfen, was sich auf ihren häufig genutzten Routen ändert. Es sei sehr empfehlenswert, vor dem Fahrplanwechsel einen Blick in die neuen Verbindungen zu werfen, schreibt die SBB.

Vor allem im Grossraum Zürich und in der Westschweiz wechseln in vielen Fällen die gewohnten Perrons und die Abfahrtszeiten. In den kommenden Wochen wird die SBB deshalb in den einzelnen Regionen mit Flyern und Durchsagen über die grössten Änderungen informieren.

In den ersten Tagen nach dem Fahrplanwechsel werden verteilt über die ganze Schweiz zudem rund 350 Kundenbetreuerinnen und -betreuer an den Bahnhöfen im Einsatz stehen.

Der kommende Fahrplanwechsel ist der umfangreichste seit Einführung der “Bahn 2000” im Jahr 2004. Das liegt einerseits an der Inbetriebnahme der Durchmesserlinie und der 4. Teilergänzung der Zürcher S-Bahn, andererseits starten in der Westschweiz umfangreiche Bauarbeiten für “Léman 2030”, den Bahnausbau in der Genferseeregion.

Diese Bauarbeiten passieren zwar in der Westschweiz, wirken wegen der grossen Bedeutung der Ost-West-Achse, aber auch auf andere Regionen. Nur die Nord-Süd-Verbindung erfährt gegenüber dem aktuellen Fahrplan keine wesentlichen Änderungen.

Mit dem Fahrplanwechsel wird das Fernverkehrsangebot um rund ein Prozent ausgebaut, das Angebot im Regionalverkehr wächst 3,3 Prozent.

 

Die wichtigsten Änderung in der Ostschweiz:

Zürich HB – St.Gallen: Neu gibt es drei Züge pro Stunde mit einer kürzeren Reisezeit um 12 Minuten. Ebenfalls gibt es einen Anschluss in St.Gallen mit der S-Bahn in Richtung Rorschach und ins Rheintal.
Chur – Zürich HB: Neu gibt es einen Pendlerzug am Morgen von Chur nach Zürich und weiter bis nach St.Gallen. Das heisst: Es gibt auch eine Direktverbindung Chur – Landquart – Sargans – Zürich Flughafen. Am Wochenende (Freitag/Samstag/Sonntag) verkehren zusätzliche Spätzüge als Regioexpress von Zürich nach Chur.
Pfäffikon – Zürich HB – Winterthur – Weinfelden: Neu werden als S-Bahn-Züge Trieb- statt Pendelzüge eingesetzt. Diese können auf der ganzen Länge genutzt werden und bieten mehr Sitzplätze.

(SDA/rr)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen