FBI sieht keine glaubwürdige Drohung nach Muster von Paris in USA

Der Chef der US-Bundespolizei James Comey (Archiv) sieht für die USA keine erhöhte Bedrohung nach dem Muster der Anschläge von Paris.  Propaganda der Terrormiliz IS sei "unglaubwürdig".
Der Chef der US-Bundespolizei James Comey (Archiv) sieht für die USA keine erhöhte Bedrohung nach dem Muster der Anschläge von Paris. Propaganda der Terrormiliz IS sei "unglaubwürdig". © KEYSTONE/EPA/JUSTIN LANE
Die US-Bundespolizei FBI sieht für die USA keine erhöhte Bedrohung nach dem Muster der Anschläge von Paris. “Wir kennen keine glaubwürdige Drohung in der Art von Paris”, sagte FBI-Direktor James Comey am Donnerstag in Washington.

Zudem sehe die Behörde “überhaupt keine Verbindung zwischen den Angreifern von Paris und den USA”. Ein neues Propagandavideo der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), in dem mit Anschlägen in New York gedroht wird, sei nicht glaubwürdig.

Comey sagte der IS und seine Unterstützer veröffentlichten “alle mögliche Propaganda”. Ein grösseres Problem seien “verwirrte Seelen in Amerika”, die dem IS nacheifern wollten.

In Paris hatten schwerbewaffnete Angreifer am Freitag vergangener Woche die Konzerthalle Bataclan, eine Reihe von Bars und Restaurants sowie das Fussballstadion Stade de France attackiert. Bei den Anschlägen wurden 129 Menschen getötet.

Zudem sprengten sich sechs Attentäter in die Luft, ein siebter wurde erschossen. Zu den Attentaten bekannte sich die Terrormiliz IS.

(SDA)


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