FC Linth verpflichtet ehemaligen Fussballstar

David Bystron kämpft gegen Barca-Star Lionel Messi um jeden Ball.
David Bystron kämpft gegen Barca-Star Lionel Messi um jeden Ball. © (AP Photo/Petr David Josek,File)
Dem Ostschweizer 2.Liga-Club FC Linth 04 glückt ein Transfercoup. Der Regionalverein verpflichtet mit David Bystron einen Ex-Profi. Der Innenverteidiger verhinderte schon gegen Lionel Messi Tore.

Vor fünf Jahren noch im Camp Nou in Barcelona im Einsatz, läuft der 33-jährige Tscheche in Zukunft für den FC Linth auf der Allmeind in Niederurnen auf. Dies berichtet heute die Südostschweiz. Mit dem Wechsel gibt der Tscheche sein Profileben auf. Seine Fussballschuhe schnürt sich Bystron jetzt nur noch drei Mal pro Woche abends in Niederurnen. Am Tag will er normal arbeiten.

Karrierenende wegen Knieproblemen

“Wir haben mit Bystron einen erfahrenen Akteur verpflichten können, welcher unsere jungen Spieler weiterbringen wird und somit unsere Philosophie, junge Nachwuchskräfte einzubauen, weiter stärkt”, sagt FC-Linth-04-Präsident Erich Fischli.

Seine Profikarriere musste der Tscheche wegen gesundheitlichen Problemen aufgeben. In den letzten beiden Jahren kam Bystron beim tschechischen SK Sigma Olmütz nur noch sporadisch zum Einsatz. Zwei Knieoperationen zwangen ihn zu längeren Pausen.

Bystron spielte gegen Messi

Den Transfercoup verdankt der FC Linth dem anderen Tschechen im Team. Pavel Stefl fädelte den Wechsel von David Bytron in die Ostschweiz ein. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Viktoria Pilsen.

Neo-Linth-04-Verteidiger Bystron durfte im Herbst 2011 gegen Barcelonas Superstar Lionel Messi antreten. Beide Spiele gegen die Spanier verloren die Tschechen mit 2:0 und 0:4. Am sechsten Dezember des gleichen Jahres schoss Bystron beim 2:2 gegen Milan seinen einzigen Treffer im höchsten europäischen Klubwettbewerb.

Gesperrt nach Dopingskandal

Der Abwehrspieler sorgte darauf aber auch für Negativschlagzeilen. Am 23. November 2011 wurde er in der Champions League positiv auf Doping getestet. Bystron bestritt jegliches Fehlverhalten, wurde schliesslich aber für zwei Jahre gesperrt.

(red)


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