FC Luzern trennt sich von Co-Trainer Vrabec

Roland Vrabec (rechts) im Gespräch mit Luzerns Cheftrainer Markus Babbel
Roland Vrabec (rechts) im Gespräch mit Luzerns Cheftrainer Markus Babbel © KEYSTONE/URS FLUEELER
FC Luzern reagiert nach der dritten Niederlage zum Rückrunden-Auftakt mit einer personellen Rochade. Die Zentralschweizer trennen sich per sofort von Assistenztrainer Roland Vrabec.

Als Grund gaben der Klub an, dass das Vertrauensverhältnis zwischen dem 41-jährigen Deutschen und Cheftrainer Markus Babbel keine erfolgreiche Zusammenarbeit mehr ermögliche.

Vrabec war im Januar 2015 zum FCL gestossen. Mit ihm an Babbels Seite verbesserte sich die Bilanz des FC Luzern merklich: Im Jahr 2015 errangen die Luzerner aus 36 Meisterschaftsspielen 60 Punkte. Die Saison 2014/2015 beendeten sie dank einem starken Finish noch auf Rang 3.

In der Winterpause wollte Sportchef Rolf Fringer Vrabec auf die neue Saison hin zum Cheftrainer befördern. Doch die FCL-Führung war anderer Meinung und trennte sich von Fringer. Wenige Wochen später gab der Klub bekannt, den Vertrag mit Babbel um zwei weitere Jahre verlängert zu haben. Gleichzeitig wurde der Abgang von Vrabec auf Ende der laufenden Saison bekannt.

Nach drei Niederlagen zu Beginn der Rückrunde entschied sich der Tabellenfünfte nun für eine vorzeitige Trennung von Vrabec. Sein Nachfolger soll in den kommenden Tagen präsentiert werden.

(SDA)


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