FC St.Gallen: Stocklasa muss gehen

Martin Stocklasa nach der Generalversammlung des FC St.Gallen.
Martin Stocklasa nach der Generalversammlung des FC St.Gallen. © Samuel Schalch/St.Galler Tagblatt
Der zweite Assistenztrainer und langjährige «Leiter Préformation» des Future Champs Ostschweiz, Martin Stocklasa, ist beim FC St.Gallen freigestellt worden. Über die Gründe ist nichts bekannt.

Wie das «St.Galler Tagblatt» heute schreibt, sei Co-Trainer Martin Stocklasa «per sofort seiner Aufgaben entledigt worden». Der Grund ist unklar. Das Tagblatt berichtet davon, dass Stocklasa im Trainerstab eine immer stärkere Figur wurde. Letztlich habe er sogar den offiziell ersten Co-Trainer Daniel Tarone überragt.

Der «Blick» will wissen, dass Stocklasa Opfer eines Machtkampfes wurde. Der 37-jährige Liechtensteiner und Cheftrainer Joe Zinnbauer hätten sich nie verstanden. Der Deutsche habe jetzt diesen Kampf gewonnen. «Womöglich wurde dem Talentmanager intern auch angelastet, dass die Entwicklung von jungen Spielern stagnierte», schreibt die Zeitung.

Daniel Last, Mediensprecher des FC St.Gallen bestätigt die Freistellung von Stocklasa gegenüber FM1Today. Gekündigt wurde dem 37-Jährigen nicht. Die Hintergründe der Freistellung will der Verein im Moment nicht kommentieren. Wie geht es jetzt weiter? «Das wird sich weisen», sagt Daniel Last. Bei allen weiteren Fragen heisst es: «Kein Kommentar».

Bei den Spielern war der 37-Jährige sehr beliebt, am Dienstag konnte er sich noch von der Mannschaft verabschieden. Schon gestern war Stocklasa beim Training, wo er sich jeweils hauptsächlich um die jungen Talente kümmerte, nicht mehr dabei.

Der Liechtensteiner und langjährige Verteidiger des FC St.Gallen wurde im Sommer 2014 zum «Leiter Préformation» und  später zum «Leiter Partnerschaften» des Future Champs Ostschweiz ernannt. Der 113-fache Liechtensteinische Nationalspieler wurde erst Anfang dieses Jahres in die erste Mannschaft befördert.

(red.)


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