FC Wil nervt seinen Konkurrenten

Egemen Korkmaz, einer der Schlüsselspieler des FC Wils.
Egemen Korkmaz, einer der Schlüsselspieler des FC Wils. © (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Der FC Wil hat sich in der Winterpause namhaft verstärkt. Wie sich zeigt, hat sich der Zuwachs gelohnt. Im ersten Rückrundenspiel gewinnen die Wiler gegen den FC Schaffhausen mit 3:0.

Die türkischen Investoren beim FC Wil scheuen keine Kosten. Das Wintertrainingslager im Luxus-Hotel an der türkischen Riviera war rekordverdächtig lang. In der Winterpause hat der Tabellenzweite die Qualität des Kaders noch einmal erhöht. Er holte unter anderem Johan Vonlanthen von Servette und Liga-Topskorer Jocelyn Roux von Leader Lausanne.

Ohne Erlaubnis Spieler angefragt

Die Waadtländer sind derzeit nicht gut auf den direkten Konkurrenten um den Aufstieg zu sprechen. Wie der “Blick” schreibt, ist der Ärger über das Vorgehen des Ligakrösus so gross, dass Lausanne sich bei der Liga beschwert hat. Der FC Wil soll ohne Erlaubnis die Talente Olivier Custodio und Elton Monteiro kontaktiert haben. Wils Vorstandsmitglied Abdullah Cila hat sich dafür entschuldigt und nachträglich um Erlaubnis gebeten.

Abdullah Cila, Verwaltungsrat und operativer Leiter, muss aber auch einen Konter von FCSG-Präsident Dölf Früh hinnehmen. Cila hatte im Tagblatt dementiert, dass der FC Wil an Marcel Herzog, Ersatzgoalie bei den St.Gallern, interessiert sei. Früh stellte nun klar, dass Wils Interesse “konrekt” war, wie das Tagblatt schreibt.

Konzentration auf Heimspiel gegen Schaffhausen

Die Wiler wollten sich nicht zu den Vorwürfen äussern. Das Spiel gegen Schaffhausen habe Priorität. Die Äbtestädter sind unter Zugzwang. Lausanne schlug am Sonntag Le Mont 2:1 und liegt nun neun Punkte vor Wil.

(red)

 


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