FCSG im Transferfieber – jetzt spricht Zinnbauer

Beim FC St.Gallen beschäftigt zum Start zur Rückrundenvorbereitung nicht nur, wer kommt, sondern auch welcher Spieler auf dem Absprung ist. Everton könnte die Espen verlassen.

Am heutigen Trainingsstart mussten die Spieler des FC St.Gallen diverse Leistungstests über sich ergehen lassen. Kontrolliert wurde unter anderem, wie gut sie die (Fitness-)Hausaufgaben über die Festtage erledigt haben.

Hausaufgaben anderer Art während der Trainingspause haben Trainer und Vereinsleitung – Kaderoptimierung oder schlicht Transfers genannt. Mit dem FCSG werden derzeit diverse Spieler in Verbindung gebracht. Trainer Joe Zinnbauer bestätigt, dass die Espen an Gianluca Gaudino interessiert seien. “Wir haben Kontakt”, sagt er, zugleich relativiert er die Chancen auf eine Verpflichtung des Bayern-Talents, da mehrere Vereine am Sohn von Maurizio Gaudino dran seien.

Nedelev? Nein Danke!

Obwohl beim Verein grundsätzlich “kein Handlungsbedarf besteht”, wie Zinnbauer sagt, “sind andere Spieler derzeit im Gespräch.” Namen nennt er indes keine. Der FCSG hat dabei nicht nur die Rückrunde im Visier. Er plant bereits für die neue Saison. Wenn sich eine Chance bietet, einen guten Spieler bereits jetzt zu verpflichten, dann will der Club laut Zinnbauer zuschlagen.

Kein Thema ist derzeit der bulgarische Nationalspieler Todor Nedelev, mit dem der FCSG heute in Verbindung gebracht wurde. Gegenüber dem Tagblatt dementierte Mediensprecher Last die Meldung.

Everton nach Belgrad?

Beim FCSG sind derzeit nicht nur Zu-, sondern ebenfalls Abgänge Thema. Acht Verträge laufen Ende Saison aus. Als vorzeitige Abgänge werden die unzufriedenen Marco Mathys und Dejan Janjatovic gehandelt. Dies sei derzeit jedoch kein Thema, da sie Verträge hätten, sagt Zinnbauer. Er lässt jedoch ein Fenster offen. Man werde in den kommenden Wochen schauen.

Janjatovic wird bereits mit Roter Stern Belgrad in Verbindung gebracht. Ebenfalls nach Belgrad, aber zu Partizan, soll es Everton ziehen. Die Serben wollen den Brasilianer auf die Rückrunde hin verpflichten. Der FCSG-Mediensprecher bestätigt das Interesse aus Serbien. Laut Tagblatt ist aber noch nichts unterschrieben.

Ziel: Konstanz

Der FCSG bereitet sich insgesamt fünf Wochen auf die Rückrunde vor. Ziel der zweiten Saisonhälfte ist “Konstanz”, sagt Zinnbauer. Er will die Mannschaft mental stabilisieren, “denn wir haben zu viele Spiele aus der Hand gegeben”. Einen Europacup-Platz strebt er derzeit nicht an. Der FCSG überwintert auf Rang fünf. Der Blick des Trainers geht zunächst nach hinten. Der Vorsprung auf den Abstiegsplatz ist zwar relativ gross, darauf will sich Zinnbauer aber nicht verlassen. Das sei gefährlich, “vor allem weil den Espen ein hartes Auftaktprogramm bevorsteht”.

Am 7. Februar geht es zu Hause gegen Thun los. Zuvor bestreitet der FCSG sieben Freundschaftsspiele. Am Donnerstag trifft er im Gründenmoos auf B-Club Biel.

So berichtet TVO über den Rückrundenauftakt beim FCSG:

(red)

 

 


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