FCSG: Sieben Spieler fehlen gegen Basel

Von Sandro Zulian
Auch er fällt aus: Danijel Aleksic muss wegen Rückenproblemen aussetzen.
Auch er fällt aus: Danijel Aleksic muss wegen Rückenproblemen aussetzen. © Tagblatt/Benjamin Manser
Neues Spiel, neues Glück. Am Samstagabend (ab 19 Uhr im FM1Today-Liveticker) trifft der FC St.Gallen auswärts auf Basel. Trainer Contini reist mit leichtem Gepäck in die Rheinstadt. Viele Spieler fallen aus.

«Es hiess ja immer, wir hätten zu viele Spieler! Jetzt sind es ein paar weniger.» Giorgio Contini, Cheftrainer des FC St.Gallen beginnt die Medienkonferenz mit einem Witz. Galgenhumor ist wohl passender, denn folgende Spieler sind am Samstag gegen Basel aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht mit dabei:

  • Yrondu Musavu-King (Kniesehne)
  • Karim Haggui (Adduktoren)
  • Danijel Aleksić (Rücken)
  • Nzuzi Toko (Rücken)
  • Silvan Gönitzer (Innenbandverletzung Knie, fällt ca. 6 Wochen aus)
  • Nicolas Lüchinger (Knie, wiederkehrend seit 2-3 Jahren)
  • Roman Buess (Gesperrt. Vierte gelbe Karte)

Contini sieht den Ausfall von sieben Spielern aber nicht als Klotz am Bein: «Es gibt Spieler, die haben in letzter Zeit die Faust im Sack gemacht, weil sie nicht aufgestellt wurden.» Diesen Spielern werde so eine Chance geboten. Im allgemeinen blickt Contini der Partie gegen Basel gelassen entgegen. «Wir haben nichts zu verlieren.» Gegen Basel könne man mit der eigenen Unbeschwertheit punkten. «Viele frische, junge Spieler können sich beweisen und vielleicht auch dem Trainer zeigen, dass gewisse Entscheidungen in der Vergangenheit falsch waren», gibt sich Contini selbstkritisch.

Unter den ersten fünf «festkrallen»

Ein Sieg im St.Jakob-Park wäre eine Überraschung. Contini ist dementsprechend defensiv: «Grundsätzlich ist ein Sieg immer gut.» Genau gleich wichtig sei aber auch das Abrufen der Leistung, die dem Team für die nachfolgenden Spiele das nötige Selbstvertrauen und den Mut gibt. Der Espen-Trainer wünscht sich einen «Steigerungslauf» in der Rückrunde, damit das Team sich unter den ersten fünf Mannschaften festkrallen kann. Bitter nötig wäre ein Sieg. Nicht nur für die Statistik, auch für die Moral des Teams käme er nicht ungelegen. Und dann sind da ja auch noch die Fans.

Der Trainer im Fokus

Diese sind aktuell nicht sehr zufrieden mit der Arbeit des Winterthurers. Böse Zungen behaupten, die Trainerfrage sei nach der letzten Niederlage gegen den FC Zürich in der Fankurve des Kybunpark bereits hinter vorgehaltener Hand diskutiert worden. Er wechsle zu spät, lasse die Falschen spielen und stelle diese dann auch noch verkehrt auf. Die Kritik an seiner Person nimmt Contini gelassen. Als Trainer stehe man permanent im Fokus des Vereins und der Fans. «Als Trainer muss man manchmal Entscheidungen treffen, die man selbst als richtig erachtet». Im Nachhinein sei man bekanntlich immer schlauer, sagt Contini und besänftigt: «Es wird wieder Zeiten geben, in denen die Kritiker mehr Spass an mir haben als jetzt.»

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(saz)


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